Loveparade-Videos für Forschung gesucht

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Bei der Loveparade in Duisburg kam es zu einer Massenpanik, in der 20 Menschen ums Leben kamen.

Wuppertal/Jülich - Um große Menschenströme künftig besser zu lenken, wollen Forscher der Bergischen Universität Wuppertal Filme und Fotos von der Loveparade auswerten.

Für ihr Projekt sind sie auf die Unterstützung von Besuchern angewiesen. Über das Webportal www.evakuierungsforschung.de können Fotos und Videos für die wissenschaftliche Analyse hochgeladen werden. Beteiligt ist auch das Forschungszentrum Jülich. Am 24. Juli waren bei der Veranstaltung in Duisburg 21 Menschen ums Leben gekommen.

Bilder: Trauer um die Toten der Loveparade

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“Die Übertragbarkeit der Daten auf andere Großveranstaltungen wird natürlich schwierig, da auch die Rahmenbedingungen vor Ort eine wichtige Rolle spielen“, sagte Olivia Luczak, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Projekts, der Nachrichtenagentur dpa. In den kommenden zwei bis drei Monaten wollen die Wuppertaler Forscher das Material auswerten. “Wir wollen dadurch Engpässe herausfiltern, um zu sehen, wo die Gefahrenpunkte lagen“, sagte Luczak.

dpa

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