Loveparade: Dr. Motte fühlt sich mitschuldig

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Dr. Motte, der Gründer der Loveparade.

Hamburg - Loveparade-Gründer Dr. Motte fühlt sich an der Katastrophe von Duisburg mitschuldig. Er empfinde die Loveparade als sein "Kind, das missbraucht wurde".

“Ich fühle mich schuldig, dass ich die ganze Sache nicht frühzeitig gestoppt habe“, sagte der 50-Jährige dem “Zeitmagazin“ laut Vorabmeldung. Beim Verkauf der Rechte an die Fitnesskette McFit sei er überstimmt worden und habe kein Veto eingelegt. Er sehe heute die Loveparade als sein Kind an - “ein Kind, das missbraucht wurde“, betonte Dr. Motte alias Matthias Roeingh weiter.

Der Techno-DJ erklärte: “Mein mit der Loveparade verbundener Traum war der Weltfrieden, und durch die Wiederholung der Veranstaltung sollten andere Menschen mit diesem Traum angesteckt werden.“ Die Loveparade sollte ein “Fest der Menschheit“ sein. Alles, wofür Duisburg vor der Katastrophe gestanden habe, habe nichts mehr mit Techno zu tun gehabt. Durch die Massenpanik bei der Loveparade starben 21 Menschen, über 500 wurden zum Teil schwer verletzt.

dapd

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