Loveparade: Ermittlungen gegen 16 Personen

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Trauer um die 21 Toten der Massenpanik bei der Loveparade.

Duisburg - Die Massenpanik bei der Loveparade im vergangenen Jahr hat nun auch juristische Folgen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 16 Mitarbeiter der Stadt, des Veranstalters und der Polizei.

Gegen den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) wird im Fall der Loveparade-Katastrophe nach dpa- Informationen aus Justizkreisen nicht ermittelt. Auch der Chef der Veranstalterfirma Lopavent, Rainer Schaller, stehe nicht unter Verdacht.

Unter den 16 Verdächtigen, gegen die die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt, sind elf Mitarbeiter der Stadtverwaltung, vier von Lopavent und einer von der Polizei. Sauerland sagte laut einer Mitteilung, dass städtische Mitarbeiter keine Amtspflichten verletzt hätten. Er werde alles tun, um seine Kollegen in der Stadtverwaltung zu unterstützen.

Nach Informationen von Spiegel-Online sind unter den Beschuldigten der Rechts- und der Stadtentwicklungsdezernent sowie die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes und der sogenannte Crowd Manager von Lopavent sowie ein Leitender Polizeidirektor. Bislang hatten sich die Ermittlungen “gegen Unbekannt“ gerichtet.

Bei einem Gedränge am Rande der Technoparade waren am 24. Juli 2010 und in den Tagen danach 21 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere hundert wurden verletzt. Am kommenden Montag ist das Unglück genau ein halbes Jahr her.  

Bilder: Massenpanik auf der Loveparade

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dpa

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