Zwei Fälle im Januar und Februar 

Reinigungsmittel im Essen: Gift-Attacke in Kindertagesstätte? Polizei ermittelt 

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Das Essen wird nun von Fachkräften geprüft, bevor die Kinder der Tagesstätte davon essen dürfen. 

Sollten die Kinder einer Kindertagesstätte in Leverkusen vergiftet werden? Offenbar roch das Essen nach Reinigungsmitteln, nun ermittelt die Polizei. 

14.07 Uhr: Ermittler verdächtigen die Mitarbeiterin einer Leverkusener Kita, Reinigungsmittel unter die Mahlzeiten gemischt zu haben. „Es gibt einen vagen Anfangsverdacht gegen eine Kita-Mitarbeiterin“, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Frau solle befragt werden. Sie lasse sich anwaltlich vertreten, sagte Bremer. Nach Polizeiangaben handelt es sich bei der Verdächtigen um eine Küchenhilfskraft, die noch in der Küche selbst das nach Reinigungsmitteln riechende Essen gemeldet habe. Sie sei nicht mehr in der betroffenen Kita tätig.

Der Träger der Kindertagesstätte hatte Anzeige gegen Unbekannt erstattet. In zwei Fällen sollen eine Paprika-Rahmsoße und eine Gemüsesuppe mit Reinigungsmitteln aus der Kita versetzt worden sein. In beiden Fällen sei derselben Küchenhilfskraft das seltsam riechende Essen aufgefallen. Kinder hätten nicht davon gegessen.

Auch der Träger geht von einer „mutwilligen Verunreinigung“ aus. Ein Polizeisprecher sagte, dass weiter in alle Richtungen ermittelt werde.

Reinigungsmittel im Essen: Gift-Attacke in Kindertagesstätte? Polizei ermittelt 

Leverkusen - Nach zwei Fällen von verunreinigtem Essen in einer Leverkusener Kita hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Das betroffene Essen soll nach Reinigungsmitteln gerochen haben, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei am Mittwoch. „Es hat aber kein Kind jemals etwas davon gegessen.“

Die Ermittler wollen nun herausfinden, wie die Mahlzeiten verunreinigt wurden und durch wen. Unklar sei noch, ob es sich tatsächlich um Reinigungsmittel gehandelt habe. „Das ist Gegenstand der Ermittlungen“, sagte der Sprecher. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ berichtet. Der evangelische Träger der Kindertagesstätte rätselt über die Hintergründe.

Unglaublicher Vorfall in Kindertagesstätte: nun wird das Essen kontrolliert

„Das ganze Kita-Team genießt ein hohes Vertrauen in der Elternschaft. Es ist im Moment unerklärlich“, sagte die Fachbereichsleiterin des Kita-Verbunds, Nadja Georgi, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Das Essen werde nun täglich von zwei Fachkräften und dem Caterer überprüft, bevor es an die Kinder gehe. Außerdem würden Proben genommen und im Labor untersucht.

Nach Polizeiangaben war einer Küchenhilfskraft der Kita in zwei Fällen im Januar und Februar das komisch riechende Essen aufgefallen. Es sei an den Caterer zurückgegeben worden. Am 8. März sei dann eine Anzeige bei der Polizei eingegangen, seitdem werde ermittelt.

Lesen Sie auch: Das Kind könnte in Gefahr sein: Lisa Hildebrandt aus Dortmund vermisst - So ist der Stand.

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