Lehrer küsst Schülerin - hohe Geldstrafe

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Einen Musiklehrer kommt ein Kuss teuer zu stehen.

Hamm - Ein erzwungener Kuss ist eine Straftat, urteilte das Oberlandesgericht in Hamm. Deshalb muss ein Lehrer, der seine Schülerin gegen deren Willen küsste, jetzt tief in die Tasche greifen.

Der 49-jährige Lehrer aus Essen hatte seine erwachsene Gitarren-Schülerin an sich gezogen und geküsst, obwohl sie ihm unmissverständlich einen Korb gegeben hatte. Der Mann argumentierte zwar vor Gericht, er habe seine Schülerin während des Kusses nicht festgehalten. Dass er sie aber angefasst und zu sich gezogen habe, sei bereits Gewaltanwendung und damit Nötigung, befand auch das OLG und verurteilte den Mann zu 2000 Euro Strafe.

Schon das Amtsgericht hatte den Musiklehrer abblitzen lassen. Das Urteil ist jetzt rechtskräftig.

dpa

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