Raubkunst bleibt in Deutschland

Kunstmuseum Bern nimmt Gurlitt-Erbe an

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Das Kunstmuseum in Bern.

Berlin -´Das Kunstmuseum Bern tritt das umstrittene Erbe des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt an. Das bestätigte der Stiftungsratspräsident des Museums, Christoph Schäublin, am Montag in Berlin.

Das Kunstmuseum Bern hat das umstrittene Erbe des Kunsthändler-Sohns Cornelius Gurlitt angenommen. Mit der Annahme der Erbschaft unterzeichneten der Stiftungsratsvorsitzende des Museums, Christoph Schäublin, die Kulturbeauftragte der Bundesregierung, Monika Grütters (CDU) und Bayerns Justizminister Winfried Bausback am Montag in Berlin eine Vereinbarung zum Umgang mit dem Nachlass Gurlitts. Diese sieht vor, dass NS-Raubkunst oder unter Raubkunst-Verdacht stehende Werke aus der Sammlung in Deutschland bleiben. Ziel sei, dass bei allen Werken die Herkunft geklärt werde.

Der im Mai gestorbene Cornelius Gurlitt hatte seine Gemäldesammlung dem Kunstmuseum Bern vermacht. Die Bilder stammen aus dem Erbe seines Vaters, dem 1956 verstorbenen Kunstsammler und früheren Museumsdirektor Hildebrand Gurlitt, der während der NS-Zeit eine riesige Sammlung erworben hatte, zum Teil aus dem Besitz jüdischer Bürger.

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Sein Sohn hatte die Kunstwerke lange vor der Öffentlichkeit verborgen, erst im Februar 2012 entdeckten Ermittler in seiner Schwabinger Wohnung mehr als 1200 Gemälde, darunter Werke von Chagall und Matisse. Hunderte weitere Bilder befanden sich in seinem Salzburger Haus.

AFP

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