Kölner U-Bahn-Bau: Verträge überprüfen

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Beim Drama um den Kölner U-Bahn-Bau sollen jetzt die Verträge mit dem Baukonzern Bilfinger Berger überprüft werden.

Köln - Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) prüfen wegen der Schlamperei beim U-Bahnbau auch, ob der Vertrag mit dem Baukonzern Bilfinger Berger aufgelöst werden soll.

Vorstand und Aufsichtsrat kritisierten bei einer Krisensitzung am Dienstag die bisherigen Informationspolitik des Mannheimer Unternehmens zur Sicherheitslage an den Kölner Baustellen. In den vergangenen Tagen und Wochen gab es immer wieder neue Berichte über Baumängel. Auch über systematischen Betrug bei dem U-Bahnbau wird spekuliert. Bilfinger Berger - federführendes Bauunternehmen bei dem Kölner Großprojekt - hatte bisher auf gravierende Vorwürfe zu gefälschten Bauprotokollen nur mit Hinweisen auf “Software-Unverständnis“ reagiert.

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Bei der Krisensitzung will die KVB als Bauherr der neuen unterirdischen Nord-Süd-Bahn nun möglichst genau klären, wie die Sicherheitslage vor allem an der Baugrube Heumarkt in der Innenstadt aussieht. Die Baustelle droht instabil zu werden, wenn der Rheinpegel über vier Meter steigt. Nach Einschätzung der städtischen Hochwasser- Schutzzentrale könnte es - nach zunächst sinkendem Pegel - in den kommenden Wochen zu einem Stand von bis zu acht Metern kommen.

dpa

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