Fisch-Spa verboten

"Knabberfische" beschäftigen Richter

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Kangalfische werden in Kosmetiksalons eingesetzt, um die Hornhaut an den Füßen wegzuknabbern. 

Köln - Sind die Hornhautreduzierungen an den Füßen durch Kangalfische mit dem Tierschutz vereinbar? Diese Frage beschäftigt zur Zeit ein Kölner Gericht.

Ein Streit um den Einsatz sogenannter Knabberfische zur Fußkosmetik macht Richtern in Köln zu schaffen. Das Thema sei unter tierschutzrechtlichen Aspekten verzwickt und gleiche „einer juristischen Schnitzeljagd“, sagte der Vorsitzende Richter in dem Prozess am Verwaltungsgericht am Donnerstag. Der Betreiber eines Kosmetikstudios hat die Stadt Köln verklagt, weil sie ihm die Einrichtung eines Fisch-Spas verboten hat. Der Kläger will in seinem Salon mehrere Becken mit Kangalfischen aufstellen, die die Hornhaut von den Füßen der Kunden abknabbern. Nach Ansicht der Stadt Köln ist das nicht mit dem Tierschutz vereinbar, außerdem könnten Keime übertragen werden. Das Kölner Verwaltungsgericht urteilte jetzt, dass die Anwendung der "Knabberfische" mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sei. Die Stadtverwaltung muss dem Kosmetikstudio also die Nutzung erlauben.

dpa

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