Kleinkind erschlagen - Staatsanwalt rätselt

Dessau-Roßlau - Der gewaltsame Tod eines 18 Monate alten Jungen in Sachsen-Anhalt gibt den Ermittlern Rätsel auf. Die Mutter und ihr Lebenspartner stehen unter Verdacht, allerdings fehlen Beweise.

Die Justiz verdächtige die Mutter und deren Partner des Totschlags und der Misshandlung Schutzbefohlener, sagte Oberstaatsanwalt Christian Preissner am Freitag in Dessau-Roßlau. Die 24-Jährige und der zwei Jahre jüngere Mann seien jedoch weiter auf freiem Fuß, weil trotz intensiver Ermittlungen nicht genügend Beweise gegen sie vorlägen.

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Das Kleinkind kam am 16. September in ein Krankenhaus, nachdem die Mutter und ihr Lebensgefährte den Notarzt gerufen hatten. Dort starb es am 22. September an den Schädelverletzungen. Die Obduktion der Leiche ergab Preissner zufolge, dass stumpfe Gewalt den Tod verursachte. Die Ermittler verdächtigen das Paar, den Jungen verprügelt zu haben, um ihn zu töten.

Was genau passierte, konnte bislang nicht geklärt werden. Kriminalisten, Rechtsmediziner und Gutachter arbeiteten an dem Fall. Preissner sprach von einer “außergewöhnlich brutal erscheinenden Gewalttat“. “Die Schädelverletzungen waren nicht das einzig auffällige“, fügte er hinzu, ohne Details zu nennen. Die Mutter und ihr Lebensgefährte hätten sich geäußert, aber: “Das Paar hat Einlassungen gemacht, die uns nicht weiterbringen.“ Der 22-jährige Mann ist den Angaben zufolge nicht der leibliche Vater des Jungen. Das Paar soll in normalen Verhältnissen leben und keine weiteren Kinder haben.

dpa

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