Keine heiße Spur nach Anschlag auf Kaserne

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Ein Spezialist der Bundeswehr untersucht am Dienstag in der Dresdner Albertstadt-Kaserne ein ausgebranntes Fahrzeug.

Dresden - Ein Jahr nach dem schwersten Anschlag auf eine Bundeswehreinrichtung tappen die Ermittler noch immer im Dunkeln. Trotz vielversprechender Hinweise konnten die Täter nicht aufgespürt werden.

Trotz umfangreicher Ermittlungen hat die Polizei auch ein Jahr nach dem Brandanschlag auf eine Bundeswehr-Kaserne in Dresden keine konkreten Hinweise auf die Täter. “Es gibt bis heute leider keine heiße Spur“, sagte die Sprecherin des sächsischen Landeskriminalamts, Silvaine Reiche, am Montag dem DAPD. Auch Dutzende vielversprechende Hinweise hätten nicht zum Ermittlungserfolg geführt.

Unbekannte steckten vor einem Jahr rund 40 Fahrzeuge auf dem Kasernengelände in Brand. Bei dem bislang schwersten Anschlag dieser Art auf eine Bundeswehr-Einrichtung in Deutschland entstand ein Schaden von rund drei Millionen Euro. Die Fahnder vermuten, dass Linksextremisten hinter der Tat stecken.

Betroffen war die Albertstadt-Kaserne, wo die Offiziersschule des Heeres ihren Sitz hat. Nach den Angaben wurden in dem Fall mehr als 4.000 Personen befragt. Reiche sagte, die Ermittlungen in dem Fall liefen vorerst weiter. Weil der Großteil der Spuren abgearbeitet sei, seien nun aber nur noch wenige Beamte damit betraut. Kurz nach dem Anschlag arbeiteten bis zu 30 Beamte in der Ermittlungsgruppe.

DAPD

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