Nach sechs Jahren

Vater gesteht Baby-Tötung: Aber kein Prozess

Bonn - Sechs Jahre nach dem angeblichen Unfalltod eines Babys hat der Vater gestanden, seine Tochter getötet zu haben. Doch der Fall wird nicht neu aufgerollt.

Der heute 31-Jährige habe bei der Polizei ausgesagt, den Säugling während einer Autofahrt erschlagen zu haben, sagte ein Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft am Freitag und bestätigte einen Bericht des „Express“. Dennoch werde der Fall nicht neu aufgerollt: Weil der Mann seinerzeit wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig verurteilt worden war, könne er nun nicht erneut wegen derselben Tat belangt werden.

Bisher waren die Ermittler davon ausgegangen, dass das neun Wochen alte Mädchen im Jahr 2007 bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Damals hatte der Vater ausgesagt, die Babyschale habe unangeschnallt auf dem Beifahrersitz gestanden. Der Mann war zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

BVB feiert Ende des Finalfluchs

BVB feiert Ende des Finalfluchs

Bilder: So ausgelassen war die BVB-Pokalfeier 2017

Bilder: So ausgelassen war die BVB-Pokalfeier 2017

Meistgelesene Artikel

Mann schlägt Spinne tot - plötzlich steht die Polizei vor der Tür

Mann schlägt Spinne tot - plötzlich steht die Polizei vor der Tür

Mit mehr als 30 Grad: Der Hochsommer kommt!

Mit mehr als 30 Grad: Der Hochsommer kommt!

Einbrecher erlebt unangenehme Überraschung bei Handyklau

Einbrecher erlebt unangenehme Überraschung bei Handyklau

Diese Bedeutung hat Christi Himmelfahrt

Diese Bedeutung hat Christi Himmelfahrt

Kommentare