Polizei Nordhessen hat Botschaft

30-Jähriger schüttet kochendes Fett auf Hausmeister! Jetzt hängt dieser Warn-Zettel der Polizei im Haus

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Kassel: 30-Jähriger schütter kochendes Fett auf Hausmeister: Jetzt hängt dieser Zettel der Polizei im Haus.

Kassel: 30-Jähriger schüttet kochendes Fett auf Hausmeister: Jetzt hängt dieser Zettel der Polizei im Haus.

Kassel - Ein 30-jähriger Asylbewerber schüttet am Freitag gegen 15 Uhr  (22.Juni 2018) kochendes Fett auf den Hausmeister und zwei Polizisten in einem Wohnhaus  in der Erzberger Straße in Kassel, wie extratipp.com* berichtet. Der Hausmeister erleidet schwere Verbrennungen im Gesicht, die beiden leichtverletzten Beamten können den Syrer überwältigen und festnehmen. Der 30-jährige Asylbewerber, der zuvor Feuer im Haus gelegt haben soll, sitzt seitdem in U-Haft. "Bisher hat der Syrer nichts zur Sache gesagt", so Polizeisprecher Torsten Werner am Dienstag auf extratipp.com-Anfrage. 

Fett-Anschlag in Kassel: Polizei hängt Zettel im Wohnhaus auf

Während der Syrer schweigt, handelt das Polizeipräsidium Nordhessen. Mit einem Zettel, der seit letzter Woche im Wohnhaus ausgehängt ist, warnt die Polizei die Hausbewohner in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Persisch. Wörtlich steht auf dem Zettel der Polizei Kassel: "An alle Hausbewohner: Wie Sie sicher alle wissen, hat es in den letzen Tagen zweimal in ihrem Haus gebrannt. Wir möchten Sie daher bitten, folgendes zu beachten:

  • Halten Sie die Hausgangstür geschlossen.
  • Unbekannte Personen haben keinen Zutritt.
  • Entfernen Sie alle brennbaren Gegenstände aus den Fluren.
  • Bei Feuer wählen Sie den Notruf 112.
  • Bei verdächtigen Wahrnehmungen wählen Sie den Notruf.
Mit einem Zettel, der seit letzter Woche im Wohnhaus ausgehängt ist, warnt die Polizei die Hausbewohner in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Persisch.

Fett-Anschlag in Kassel: Das sagen die Bewohner des Wohnhauses

Die Polizei will die Bewohner sensibilisieren, bei Notfällen nicht zu zögern, die Beamten anzurufen. An der Tür zur Nachbarwohnung sind am Montag noch immer die Überreste des Fettanschlags zu sehen. hna.de* hat sich mit Bewohnern des Hauses unterhalten. Ein Afghane erzählt, der 30-Jährige, der in U-Haft sitzt, sei "ein bisschen crazy". Eine Familie aus dem Irak, die ebenfalls in dem Haus in der Erzberger Straße wohnt, konnte nichts Auffälliges bei dem inhaftierten Syrer feststellen. "Ich habe ihn nur ein Mal gesehen", so ein Familienmitglied.

Matthias Kernstock

*extratipp.com und hna.de* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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