Kannibale Jan O. entschuldigt sich

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Im Prozess um die Teenagermorde von Bodenfelde will die Staatsanwaltschaft den Angeklagten Jan O. für lange Zeit hinter Gitter bringen (Archivbild).

Göttingen - Der mutmaßliche Mörder zweier Jugendlicher im niedersächsischen Bodenfelde hat sich für seine Taten bei den Familien der Getöteten entschuldigt. “Ich weiß auch nicht, was mich da geritten hat.“

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Staatsanwalt will Kannibale Jan O. lange wegsperren

Das sagte der 26-Jährige am Dienstag vor dem Landgericht Göttingen in seinem Schlusswort. Sein Verteidiger hatte sich zuvor in seinem Plädoyer weitgehend den Forderungen der Staatsanwaltschaft angeschlossen, allerdings gefordert, auf eine Sicherungsverwahrung zu verzichten. Schon die Unterbringung in der Psychiatrie gewährleiste, dass Jan O. nicht freikomme, solange er noch gefährlich sei.

Die Staatsanwaltschaft sowie die Anwälte der Eltern der Getöteten hatten am Montag wegen einer schweren Persönlichkeitsstörung und “erheblicher Rückfallgefahr“ 15 Jahre Haft, die Unterbringung in der Psychiatrie und Sicherungsverwahrung gefordert. Der 26-jährige Jan O. hatte gestanden, im November 2010 die 14-jährige Nina und den 13 Jahre alten Tobias getötet zu haben. Nach Ansicht des Staatsanwaltes handelte er aus sexuellen und kannibalischen Motiven.

In seinem schriftlichen Geständnis hatte Jan O. grausame Details seiner Verbrechen, unter anderem kannibalische Handlungen, geschildert. 

Ein Urteil soll am Montag (27. Juni) gesprochen werden.

dapd

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