Tierschützer Watson kommt gegen 250 000 Euro frei

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Aktivisten der internationalen Tierschutzgruppe Sea Shepherd protestieren am Freitag (18.05.2012) vor dem Bundesjustizministerium in Berlin für die Freilassung von Paul Watson.

Frankfurt - Der in Frankfurt inhaftierte Tierschützer Paul Watson kommt gegen Zahlung von 250 000 Euro frei.

Nach Leistung der Sicherheit, die Watson selbst angeboten habe, werde er auf freien Fuß gesetzt, er dürfe Deutschland jedoch bis zum Abschluss des Auslieferungsverfahrens nicht verlassen, teilte das Oberlandesgericht Frankfurt am Freitag mit.

Der als militanter Walfanggegner und Haischützer bekannte Watson war am Sonntag am Frankfurter Flughafen wegen eines Haftbefehls aus Costa Rica festgenommen worden. Dem Chef der internationalen Tierschutzgruppe Sea Shepherd wird Eingriff in den Schiffsverkehr vorgeworfen. Hintergrund ist ein Vorfall aus dem Jahr 2002 in guatemaltekischen Gewässern. Dabei soll Watson die Crew eines Schiffes aus Costa Rica bedroht und mit einer Wasserkanone angegriffen haben.

dpa

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