Juristen behalten Doktortitel trotz Bestechung

Hannover - Nach dem bundesweiten Skandal um gekaufte Doktortitel haben neun ehemalige Studenten erfolgreich gegen die Aberkennung ihrer Promotion geklagt. Sie haben also keinen Schaden aus dem Skandal.

Die Juristen hätten nicht von der Bestechung ihres Doktorvaters wissen müssen und ihre Promotion sei inhaltlich rechtmäßig gewesen, urteilte das Verwaltungsgericht Hannover am Montag.

Es gebe keinen Anhaltspunkt dafür, dass der von einer Beratungsgesellschaft bestochene Professor auf die Begutachtung der Doktorarbeiten durch andere Hochschullehrer und die mündliche Prüfung Einfluss genommen habe. Die Juristen hatten zur Ermöglichung ihrer Promotion Geld an die Beratungsgesellschaft gezahlt.

dpa

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