Junggesellenabschied sorgt für Polizeieinsatz

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Auch Junggesellenabschiede (Symbolfoto) haben Grenzen

Wiesbaden - Ein Junggesellenabschied der besonderen Art hat am Samstag in Wiesbaden zu einem Polizeieinsatz geführt.

Eine Frau kam zur Polizei und gab auf der Wache an, gesehen zu haben, wie acht Personen einen mit Handschellen auf dem Rücken gefesselten Mann in einem Auto entführten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Entführte und mindestens vier der mutmaßlichen Täter hätten Sturmmasken getragen. Der Wagen sei dann in Richtung Innenstadt gefahren.

Die Zeugin hatte sich das Kennzeichen des Wagen gemerkt, woraufhin die Polizei eine Fahrzeugfahndung aufgab. Jedoch kamen den Beamten erste Zweifel, als die Frau berichtete, der ganze Vorgang sei sehr ruhig und gesittet abgelaufen. Nachdem der Halter des Fahrzeugs ermittelt wurde, stellte sich heraus, dass es sich keineswegs um ein Verbrechen handelte: Der “Entführte“ wurde lediglich von Freunden zu seinem Junggesellenabschied abgeholt.

Die “Entführer“ müssen den Angaben zufolge zwar nicht mit einem Strafverfahren rechnen, die Polizei stellt ihnen aber ihren Einsatz in Rechnung.

DAPD

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