Berlin gedenkt des totgeprügelten Jonnys

+
Die Schwester des totgeprügelten Jonny K., Tina K., kniet am Tatort. Dutzende Kerzen wurden für das Opfer angezündet.

Berlin - Vor fünf Wochen wurde Jonny K. am Alexanderplatz totgeprügelt. Am Buß- und Bettag gedachten die Berliner bei einem Gottesdienst in der Marienkirche dem Opfer.

„Wir müssen dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert. Wir sind eine Gesellschaft, wir wohnen in einer Stadt und müssen gemeinsam gegen Gewalt kämpfen“, sagte die Schwester des Opfers, Tina K.. Sie hatte zuvor angekündigt, eine Stiftung mit dem Namen „I am Jonny“ gründen zu wollen, um sich gegen Gewalt zu engagieren.

Der Berliner Opferbeauftragte, Roland Weber, appellierte an die Anwesenden, die Opfer von Straftaten zu unterstützen und Gewalt in all ihren Formen zurückzudrängen. An dem Gottesdienst nahmen nach Angaben einer Sprecherin der Kirchengemeinde 130 Menschen teil, darunter auch Berlins Justizsenator Thomas Heilmann (CDU).

Jonny K. war in der Nacht zum 14. Oktober auf dem Alexanderplatz von mehreren jungen Männern bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt worden. Einen Tag später starb er an den Folgen seiner Kopfverletzungen.

dapd

Grusel-Shots und erster Abschied: Der achte Dschungel-Tag in Bildern

Grusel-Shots und erster Abschied: Der achte Dschungel-Tag in Bildern

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Meistgelesene Artikel

Polizei rettet Kuscheltier nach Unfall von der Autobahn

Polizei rettet Kuscheltier nach Unfall von der Autobahn

Massenkarambolage auf vereister A1 - ein Toter

Massenkarambolage auf vereister A1 - ein Toter

Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus

Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus

Kind wollte sich angeblich selbst versteigern

Kind wollte sich angeblich selbst versteigern

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion