Huren-Aufstand gegen Polizeischikanen

Seoul - Hunderte Prostituierte und Zuhälter haben in Seoul gegen eine Serie von Polizeieinsätzen protestiert. Es kam zu wüsten Ausschreitungen. Einige Demonstrantinnen versuchten vergeblich, sich anzuzünden.

Rund 400 Menschen, darunter viele jüngere Frauen mit Baseballkappen, Masken und Sonnenbrillen, demonstrierten vier Stunden lang. Nach der Kundgebung kam es noch zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstranten, Verletzte gab es aber offenbar nicht.

Prostitution ist in Südkorea zwar illegal, aber trotz häufiger Polizeirazzien weitverbreitet. Zuletzt hatten die Behörden begonnen, Polizisten in der Nähe von Bordellen zu stationieren, um Freier abzuschrecken. Die Demonstranten machten den Betreiber eines Kaufhauses in der Nähe der Bordelle für die Polizeischikanen verantwortlich.

Oben ohne gegen Sex-Tourismus

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dapd

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