Hochwasser im Osten: Die Menschen müssen weiter bangen

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Das Dorf Meuselko (Landkreis Wittenberg) steht am Freitag in den Fluten der Schwarzen Elster. Nachdem am späten Donnerstagabend ein Damm zwischen Löben und Meuselko gebrochen war, erreichte das Wasser die Ortschaft schneller als erwartet.

Potsdam - In den Flutgebieten in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt drückt das Hochwasser weiter gegen die Deiche. Helfer sind im unermüdlichen Einsatz.

In den Hochwassergebieten in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt geht das Bangen weiter. Das Wasser drückte auch am Freitag gegen die Deiche. Erst für Sonntag rechnen die Experten großräumig mit Entspannung. Besonders betroffen sind der Landkreis Elbe-Ester im Süden Brandenburgs sowie der Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Dort mussten kleinere Orte evakuiert werden. An Spree und Neiße sanken die Pegelstände leicht. Der Hochwasserscheitel der Neiße floss in die Oder an der polnischen Grenze.

Das Örtchen Waltersdorf in Sachsen-Anhalt war abgeschnitten, weil das Hochwasser der Schwarzen Elster die Straßen überflutet hatte. 20 Bewohner sollten mit Rettungsboten aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht werden. Im nahe gelegenen Löben waren Helfer des Roten Kreuzes mit Booten unterwegs, um die 200 Einwohner in Sicherheit zu bringen. Nach Behördenangaben nahmen aber nur 30 Menschen das Angebot.

Hochwasser in Ostdeutschland

Ein Bundeswehrhubschrauber bringt Sandsäcke am Freitag für das überflutete Dorf Löben (Landkreis Wittenberg). Tagelanger Dauerregen hatte die Flüsse in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg zum Teil dramatisch anschwellen lassen. © dpa
Ein Polizeihubschrauber mit dem Innenminister von Sachsen-Anhalt startet am Freitag hinter einem Bundeswehrhubschrauber nahe dem Dorf Löben (Landkreis Wittenberg). Tagelanger Dauerregen hatte die Flüsse in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg zum Teil dramatisch anschwellen lassen. © dpa
Wasser wird am Freitag in Gommern (Kreis Jerichower Land) aus einem gefluteten Keller eines Wohnhauses abgepumpt. Die Aufräumungsarbeiten nach dem Hochwasser beginnen langsam. © dpa
Durch Hochwasser gefluteter Keller, aufgenommen am Freitag in Gommern (Kreis Jerichower Land). © dpa
Eine Baumgruppe steht am Freitag im Landkreis Wittenberg in den Fluten der Schwarzen Elster. Nachdem am späten gestrigen Abend ein Damm zwischen Löben und Meuselko gebrochen war, erreichte das Wasser die Ortschaft schneller als erwartet. © dpa
Das Dorf Meuselko steht am Freitag in den Fluten der Schwarzen Elster. © dpa
Das Dorf Meuselko steht am Freitag (01.10.2010) in den Fluten der Schwarzen Elster. © dpa
Das Dorf Meuselko (Landkreis Wittenberg) steht am Freitag in den Fluten der Schwarzen Elster. Nachdem am späten gestrigen Abend ein Damm zwischen Löben und Meuselko gebrochen war, erreichte das Wasser die Ortschaft schneller als erwartet. © dpa
Feuerwehrleute befestigen am Freitag Sandsäcke für das überflutete Dorf Löben (Landkreis Wittenberg) an einem Bundeswehrhubschrauber. © dpa
Ein Bundeswehrhubschrauber transportiert am Freitag Sandsäcke für das überflutete Dorf Löben (Landkreis Wittenberg). © dpa
Blick aus einem Flugzeug am Donnerstag auf eine vom Hochwasser der Schwarzen Elster eingeschlossene Landstraße unweit dem südbrandenburgischen Elsterwerda. © dpa
Blick aus einem Flugzeug am Donnerstag auf eine vom Hochwasser der Schwarzen Elster eingeschlossene Kleingartenanlage unweit dem südbrandenburgischen Herzberg. © dpa
Blick aus einem Flugzeug am Donnerstag auf das Hochwasser am Zusammenfluss der Elbe und der Schwarzen Elster unweit dem Ort Elster in Sachsen-Anhalt. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin in Südbrandenburg und Sachsen-Anhalt gegen das Hochwasser an. © dpa
Blick aus einem Flugzeug am Donnerstag auf das Hochwasser am Zusammenfluss der Elbe und der Schwarzen Elster unweit dem Ort Elster in Sachsen-Anhalt. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin in Südbrandenburg und Sachsen-Anhalt gegen das Hochwasser an. © dpa
Blick aus einem Flugzeug am Donnerstag auf die vom Hochwasser der Schwarzen Elster überflutete Wiesen und Felder unweit dem südbrandenburgischen Herzberg. © dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr und freiwillige Helfer erhöhen am Donnerstagbei Saathain einen Deich der Schwarzen Elster mit Sandsäcken. Die Hochwasserlage in Südbrandenburg bleibt angespannt. © dpa
Wolfgang Beyer, der Leiter des Kraftwerk Boxberg der Vattenfall Europe AG, steht am Donnerstag an einer Spundwand am Einlaufbauwerk Schöps des Kraftwerk Boxberg. © dpa
Ein Mann fährt am Donnerstag mit Fahrrad und Hund einen vom Hochwasser überschwemmten Radweg durch Landsberg entlang. Tagelanger Dauerregen hatte die Flüsse in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg anschwellen lassen. © dpa
Soldaten des Lufttransportgeschwaders Holzdorf bringen am Donnerstag mit einem Hubschrauber der Feuerwehr und freiwilligen Helfern Sandsäcke an einen Deich in Löben. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin in Südbrandenburg und Sachsen-Anhalt gegen das Hochwasser an. © dpa
Soldaten des Lufttransportgeschwaders Holzdorf bringen am Donnerstag mit einem Hubschrauber der Feuerwehr und freiwilligen Helfern Sandsäcke an einen Deich in Löben. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin in Südbrandenburg und Sachsen-Anhalt gegen das Hochwasser an. © dpa
Soldaten des Lufttransportgeschwaders Holzdorf bringen am Donnerstag mit einem Hubschrauber der Feuerwehr und freiwilligen Helfern Sandsäcke an einen Deich in Löben. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin in Südbrandenburg und Sachsen-Anhalt gegen das Hochwasser an. © dpa
Blick am Donnerstag auf einer vom Hochwasser überflutete Wiese bei Bernsdorf. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin in Südbrandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt gegen das Hochwasser an. © dpa
Blick aus einem Flugzeug am Donnerstag auf die vom Hochwasser der Schwarzen Elster überflutete Wiesen und Felder unweit dem südbrandenburgischen Herzberg. © dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr und freiwillige Helfer erhoehen am Donnerstag bei Saathain einen Deich mit Sandsäcken, der von dem Hochwasser der Schwarzen Elster überspült wird. Die Hochwasserlage in Südbrandenburg bleibt angespannt. © dpa
Blick aus einem Flugzeug am Donnerstag auf ein Schiff, was stromaufwärts auf der Hochwasser führenden Elbe unweit dem Ort Elster (Sachsen-Anhalt) fährt. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin in Südbrandenburg und Sachsen-Anhalt gegen das Hochwasser an. © dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr und freiwillige Helfer erhöhen am Donnerstag bei Saathain einen Deich mit Sandsäcken, der von dem Hochwasser der Schwarzen Elster überspült wird. Die Hochwasserlage in Südbrandenburg bleibt angespannt. © dpa
Blick aus einem Flugzeug am Donnerstag auf ein Schiff, was stromaufwärts auf der Hochwasser führenden Elbe unweit dem Ort Elster (Sachsen-Anhalt) fährt. Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiterhin in Südbrandenburg und Sachsen-Anhalt gegen das Hochwasser an. © dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr und freiwillige Helfer erhöhen am Donnerstag bei Saathain einen Deich mit Sandsäcken, der von dem Hochwasser der Schwarzen Elster überspült wird. © dpa
Ein Feuerwehrmann schaut am Donnerstag  von einer Brücke in Boxberg aus auf den über die Ufer getretenen Fluss "Schwarzer Schöps". © dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr und freiwillige Helfer erhöhen am Donnerstag bei Saathain einen Deich der Schwarzen Elster mit Sandsäcken. Die Hochwasserlage in Südbrandenburg bleibt angespannt. © dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr und freiwillige Helfer erhöhen am Donnerstag bei Saathain einen Deich der Schwarzen Elster mit Sandsäcken. Die Hochwasserlage in Südbrandenburg bleibt angespannt. © dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr und freiwillige Helfer erhöhen am Donnerstag bei Saathain einen Deich der Schwarzen Elster mit Sandsäcken. Die Hochwasserlage in Südbrandenburg bleibt angespannt. © dpa
Die Luftaufnahme zeigt Gänse in einem Gatter in einem überfluteten Landstrich bei Haida. © dapd
Die Luftaufnahme zeigt Pkw, die im Wasser der über die Ufer getretenen Schwarzen Elster bei Haida stehen. © dapd
Eine Katze schleicht in Bad Liebenwerda am Fluss Schwarze Elster über gestapelte Sandsäcke. © dapd
Eine Katze schleicht in Bad Liebenwerda am Fluss Schwarze Elster über gestapelte Sandsäcke. © dapd
Ein älteres Ehepaar schaut in Elsterwerda auf das Elsterschloss-Gymnasium, das sich im Hochwasser der Schwarzen Elster spiegelt. © dapd
Hinter dem Stadtwappen von Elsterwerda spiegelt sich im Hochwasser der Schwarzen Elster das Elsterschloss-Gymnasium. © dapd
Ein Mann stapelt in Bad Liebenwerda neben dem Fluss Schwarze Elster Sandsäcke zum Schutz vor dem steigenden Wasser. © dapd
Zwei Männer stapeln in Bad Liebenwerda Sandsäcke vor einem Haus neben dem Hochwasser führenden Fluss Schwarze Elster © dapd
Ein Mann stapelt in Bad Liebenwerda Sandsäcke vor einem Haus neben dem Hochwasser führenden Fluss Schwarze Elster © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Die überschwemmte Autobahn 13 (A13) bei Ortrand (Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg). © dapd
Ein Grenzpfeiler am Ufer der Neiße im südostbrandenburgischen Klein Bademeusel steht am Mittwoch im Hochwasser des deutsch-polnischen Grenzflusses. © dpa
Mitarbeiter der Feuerwehr bilden am Mittwoch in Elsterwerder vor dem Elsterschloss-Gymnasium eine Reihe, um Sandsäcke am Ufer der Schwarzen Elster zu stapeln. © dapd
Mitarbeiter der Feuerwehr bilden am Mittwoch in Elsterwerder eine Reihe, um Sandsäcke am Ufer der Schwarzen Elster zu stapeln. Die Hochwasserlage in Südbrandenburg hat sich am Mittwoch verschärft. © dapd
Mitarbeiter der Feuerwehr bilden am Mittwoch in Elsterwerder vor dem Elsterschloss-Gymnasium eine Reihe, um Sandsäcke am Ufer der Schwarzen Elster zu stapeln. © dapd
Mitarbeiter der Feuerwehr bilden am Mittwoch in Elsterwerder vor dem Elsterschloss-Gymnasium eine Reihe, um Sandsäcke am Ufer der Schwarzen Elster zu stapeln. © dapd
Mitarbeiter der Feuerwehr bilden am Mittwoch in Elsterwerder eine Reihe, um Sandsäcke am Ufer der Schwarzen Elster zu stapeln. Die Hochwasserlage in Südbrandenburg hat sich am Mittwoch verschärft. © dapd
Pferde stehen am Mittwoch auf einer Weide im südbrandenburgischen Peitz (Spree-Neiße), die vom Dauerregen schon fast vollständig unter Wasser steht. Die Hochwasserlage im Süden Brandenburgs spitzt sich weiter zu. © dpa
Pferde stehen am Mittwoch auf einer Weide im südbrandenburgischen Peitz (Spree-Neiße), die vom Dauerregen schon fast vollständig unter Wasser steht. Die Hochwasserlage im Süden Brandenburgs spitzt sich weiter zu. © dpa
Ein Grenzpfeiler am Ufer der Neiße im südostbrandenburgischen Klein Bademeusel steht am Mittwoch im Hochwasser des deutsch-polnischen Grenzflusses. © dpa
Autos fahren am Dienstag bei Ortrand auf der teilweise überschwemmten Autobahn 13 (A13). Die Hochwassersituation in Sachsen versetzt auch Gemeinden in Brandenburg in Alarmbereitschaft. © AP
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg bauen am Dienstag an der Spree in Spremberg eine Sandsackbarrikade auf. Die Hochwassersituation in Sachsen versetzt auch Gemeinden in Brandenburg in Alarmbereitschaft. © AP
Ein Anwohner steht am Dienstag in Arenzhain an seinem überschwemmten Grundstück. Die Hochwassersituation in Sachsen versetzt auch Gemeinden in Brandenburg in Alarmbereitschaft. © AP
Heuballen liegen am Dienstag im Wasser einer überfuteten Wiese in der Nähe der brandenburgischen Ortschaft Finsterwalde. Die Hochwassersituation in Sachsen versetzt auch Gemeinden in Brandenburg in Alarmbereitschaft. © AP
Fahrzeuge verlassen am Dienstag bei Ortrand die teilweise überschwemmte Autobahn 13 (A13). Die Hochwassersituation in Sachsen versetzt auch Gemeinden in Brandenburg in Alarmbereitschaft. © AP
Fahrzeuge verlassen am Dienstag bei Ortrand die teilweise überschwemmte Autobahn 13 (A13). Die Hochwassersituation in Sachsen versetzt auch Gemeinden in Brandenburg in Alarmbereitschaft. © AP

Hubschrauber der Bundeswehr flogen Sandsäcke zu den Dämmen. Beim nahe gelegenen Meuselko war ein Deich gebrochen. In dem Ort wurde auch ein Kinderheim evakuiert. “Es sieht stellenweise verheerend aus. Häuser stehen deutlich unter Wasser“, sagte die Sprecherin des Landkreises Wittenberg. Im Einsatz sind vier Bundeswehrhubschrauber, um große Sandsäcke heranzuschaffen.

Nach der vierten Flut in Brandenburg in diesem Jahr versprach Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), mehr Überflutungs- und Polderflächen zu schaffen. Nötig sei dabei eine noch engere Zusammenarbeit mit den angrenzenden Ländern Polen und Tschechien, sagte Platzeck der Nachrichtenagentur dpa.

Für den Hochwasserabschnitt der Schwarzen Elster in Südbrandenburg rechnet der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude, erst für das Wochenende mit einer Entspannung. “Der Pegel in Herzberg wird voraussichtlich erst in der Nacht zum Sonntag unter die höchste Stufe 4 fallen“, sagte er am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. “Es gibt hier noch keine Entwarnung.“ Dagegen könnten die Anwohner der flussaufwärts liegenden Städte Bad Liebenwerda und Elsterwerda langsam aufatmen. Die Lage werde dort nicht schlimmer. In der Oder sei für Sonntag zwischen Neiße-Mündung und Frankfurt (Oder) mit der zweithöchsten Alarmstufe 3 zu rechnen.

Die Pegelstände der Spree in Spremberg und Cottbus sanken den Angaben zufolge. Für die Spree zwischen der Landesgrenze zu Sachsen und Spremberg wurde die Alarmstufe von 4 auf 3 zurückgenommen. Die Pegelstände der Neiße bewegten sich am frühen Nachmittag im Bereich der Alarmstufen 1 und 2. “In den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz sanken die Wasserstände in den Flüssen so weit, dass die regionalen Krisenstäbe ihre Arbeit einstellen konnten“, teilte der Katastrophenschutz in Potsdam mit.

Im Landkreis Elbe-Elster dagegen kam es bei Uebigau-Wahrenbrück zu einer Überschwemmung. Das Wasser strömte über die Deichkrone, berichtete der Katastrophenstab. Menschen seien jedoch nicht gefährdet. Zwei Hubschrauber der Bundeswehr transportierten seit dem Morgen Sandsäcke zu dem gefährdeten Deichabschnitt.

Platzeck sprach sich für eine Hochwasserschutz-Konferenz aus. Bei dem jüngsten Treffen der Ost-Ministerpräsidenten am Donnerstag in Schwerin sei erneut deutlich geworden, wie insbesondere Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt unter den immer häufigeren Hochwassern litten. “Ich gehe davon aus, dass auch der Bundesumweltminister - gerade nach der Dichte der Ereignisse - die Notwendigkeit des Themas sieht“, sagte Platzeck.

dpa

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