Bericht: Klimaanlagen in ICE schalten bei 32 Grad ab

Hannover - Die Deutsche Bahn hat wohl nicht mit heißen Sommern gerechnet: Laut eines Zeitungsberichts sind die Klimaanlagen in ICE-Zügen nur bis 32 Grad ausgelegt. Darüber kühlen sie nicht mehr.

Klimaanlagen in den Fernzügen der Deutschen Bahn sind einen Zeitungsbericht zufolge nur auf Temperaturen bis 32 Grad ausgelegt. Bei höheren Temperaturen sei “ein Abkühlen grundsätzlich nicht mehr gewährleistet“, zitiert die “Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (Donnerstagausgabe) aus einem Schreiben des Präsidenten des Einsenbahnbundes, Gerald Hörster. Hörster warnt in dem am Mittwoch verfassten Brief den Vorstand der Bahn vor einer Verletzung seiner gesetzlichen Sicherheitsverpflichtung. “Die Vorfälle geben hinreichend Anlass zu der Annahme, dass nicht gewährleistet werden konnte, dass die Risiken für die Fahrgäste auf ein verantwortbares und rechtlich zulässiges Maß beschränkt geblieben sind“, heißt es in dem Brief mit Blick auf die Ausfälle vom Klimaanlagen.

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Erneut zwei Fernzüge mit Hitzeproblemen

Die Ereignisse würden derzeit von der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes untersucht. Unterdessen reißen die Ausfälle von Klimaanlagen in Fernzügen der Bahn nicht ab. Wie die ebenfalls in Hannover erscheinenden “Neue Presse“ berichtet, wurden am Mittwoch wiederum zwei Eurocity-Züge wegen Überhitzung aus dem Verkehr gezogen, einer davon im Hauptbahnhof Hannover. Von Samstag bis Mittwoch gab es demnach insgesamt 39 Ausfälle von Klimaanlagen in Fernzügen der Bahn. Allein am Montagnachmittag und -abend musste die Bahn am hannoverschen Hauptbahnhof zehn überhitzte ICEs evakuieren. 

dapd 

Rubriklistenbild: © dpa

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