Hitler: Was mit dem Massenmörder geschah

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Nazi-Diktator Adolf Hitler (1889-1945) bei einer Kundgebung (undatiertes Foto).

München - Was Geschichtsforscher über den Tod des Diktators wissen: Von historischen Fakten, Tatsachen und Theorien

Ist der 30. April 1945 tatsächlich Hitlers Todestag?

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Allen Verschwörungstheorien zum Trotz gilt es als geschichtlich gesichert, dass er an diesem Tag Selbstmord beging. Doch immerhin wurde Hitler erst am 25. Oktober 1956 vom Amtsgericht Berchtesgaden für tot erklärt – nach vierjähriger Beweisaufnahme.

Wie starb er?

Offiziell starb Hitler am 30. April 1945 gegen 15.30 Uhr durch einen Kopfschuss. Zuvor soll er eine Kapsel Zyanid geschluckt haben. Auch Eva Braun schluckte das Gift. Was jedoch tatsächlich in jenen Minuten passierte, lässt bis heute Raum für Spekulationen. Zeugen wiedersprachen sich wiederholt.

Was geschah mit den Leichen?

Die Leichen des Diktators und seiner Frau Eva Braun wurden von Martin Bormann, Hitlers Kammerdiener Heinz Linge, Hitlers SS-Adjutanten Otto Günsche und einigen Leibwächtern aus dem Führerbegleitkommando getragen und im Garten der Reichskanzlei verbrannt. Die verkohlten Überreste wurden in einem Granattrichter beigesetzt.

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Wie gelangte das Knochenfragment nach Moskau?

Russische Soldaten entdeckten die verkohlten Überreste von Hitler und Eva Braun, darunter auch Kieferstücke. Nach einem Vergleich mit der Zahnakte des Diktators war man sich sicher, dass es sich um Hitler handelte. Ein später an derselben Stelle gefundenes Schädelteil mit einem Einschussloch galt dann als Beweis dafür, dass sich Hitler erschossen hatte. Die Leichen wurden 1970 endgültig verbrannt, das jetzt untersuchte Schädelfragment wurde nach Moskau in ein Archiv des Geheimdienstes gebracht. Dort soll sich auch ein blutiges Gewebestück aus Hitlers Sofa befinden, auf dem er saß, als er sich erschoss. Aus politischen Gründen wurden aber alle Fundstücke jahrzehntelang Öffentlichkeit und Wissenschaft vorenthalten.

Es heißt, Josef Stalin habe nach dem Schädelfragment suchen lassen…

Tatsächlich war es Stalin, der 1946 den Auftrag zur erneuten Suche nach Hitlers Überresten gab. Er soll angenommen haben, Hitler sei womöglich noch vor dem 30. April 1945 aus dem Führerbunker geflüchtet, habe sich abgesetzt und lebe noch.

Angeblich wurde die Asche von Hitler und Eva Braun erst 1970 in Magdeburg verstreut.

Das stimmt. Der sowjetische Geheimdienst KGB soll im Sommer 1945 die sterblichen Überreste der beiden nach Magdeburg in Sachsen-Anhalt geschafft haben. Dort wurden sie auf Kasernengelände an einem geheimem Ort bestattet. Als dort aber 1970 Bauarbeiten stattfinden sollten, fürchtete der damalige KGB-Chef Juri Andropow, die Sache könnte an die Öffentlichkeit gelangen. Darufhin wurden die Toten exhumiert, vollständig verbrannt, mit Asche und Kohlenstücken vermengt gemahlen und in einen Seitenfluss der Elbe verstreut – unter strengster Geheimhaltung versteht sich.

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