Hier rast ein Kidnapper in die Blitzerfalle

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Die Kölner Polizei fahndet nach diesem Mann.

Köln - Zwei Männer haben in Köln versucht, mehrere Fußgängerinnen zu kidnappen. Jetzt hat die Polizei ein Bild des Fahrers veröffentlicht. Der Mann war in eine Radarfalle gerast.

Die Polizei Köln fahndet nach dem bislang unbekannten Fahrer eines dunkel lackierten 3er BMW mit dem amtlichen Kennzeichen UN – AE 221. In Höhenberg und der Innenstadt hatte ein Fahrzeuginsasse versucht, junge Fußgängerinnen gewaltsam in das Coupé zu zerren.

Die Übergriffe am Sonntag- und Montagabend (28., 29. August) waren jeweils an der heftigen Gegenwehr der Opfer und dem beherzten Eingreifen aufmerksamer Passanten gescheitert. Zeugen hatten das Kennzeichen des Täterfahrzeugs abgelesen und der Polizei gemeldet.

Bereits am Samstagabend (27. August) hatte der als „Südländer mit braunen, kurzen Haaren und krummen Zähnen“ bezeichnete Fahrer des BMW auf der Aachener Straße in Braunsfeld einen Verkehrsunfall provoziert. Gegen 18.10 Uhr hatte der Unbekannte zusammen mit seinem Beifahrer auf dem Hohenzollernring in der Innenstadt die Insassinnen (24, 33, 26) eines VW Polo belästigt. Von Auto zu Auto beleidigten die Südländer ihre Opfer in übler Fäkalsprache. Daraufhin stieg der Beifahrer des Coupé - nach weiteren Beleidigungen wie „Schlampe“ und „Hure“ in türkischer Sprache - aus und klebte einen Klebestreifen auf die Windschutzscheibe der eingeschüchterten Frauen.

Bis zur Unfallörtlichkeit folgte das Duo dann den Geschädigten. Kurz vor der Kreuzung Aachener Straße / Melatengürtel musste die 24-Jährige ihren Volkswagen abbremsen. Durch die links von ihr fahrenden Aggressoren abgelenkt, fuhr die junge Frau dort auf das Heck eines vorausfahrenden Nissan auf. Die BMW-Insassen lachten angesichts des entstandenen Blechschadens höhnisch und flüchteten stadtauswärts. Die Polofahrerinnen konnten auch in diesem Falle das Kennzeichen des BMW ablesen.

Das Coupé ist am 6. Juli vom seinerzeitigen Halter veräußert worden. Dieser hatte sich unvorsichtigerweise nicht die Personalien der Käufer notiert. Die Unbekannten hatten vorgegeben, umgehend die Ummeldung selbst vorzunehmen. Das ist bisher allerdings unterblieben.

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 12 ergaben jedoch, dass der fragliche Sportwagen am 7. Juli durch eine stationäre Verkehrsüberwachungsanlage der Stadt Köln erfasst worden war.

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