"Hells Angels"-Boss gibt Angriff seiner Hunde zu

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Frank Hanebuth ist Chef der Hells Angels in Hannover

Hannover - Gegen den Präsidenten der "Hells Angels" in Hannover, Frank Hanebuth, wird nach einer Beißattacke seiner Schäferhunde wegen schwerer Körperverletzung durch Unterlassen ermittelt.

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Schäferhunde verletzen zwei Menschen schwer

Da Hanebuth sich als Besitzer der zwei Tiere zu erkennen gegeben habe, könne man Ermittlungen gegen ihn bestätigen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Hannover. Ihn werde vorgeworfen, die Hunde nicht richtig beaufsichtigt und dadurch Körperverletzungen verursacht zu haben. Die Hunde hatten fünf Menschen zum Teil schwer verletzt.

Hanebuth gab in einem Interview zu, Besitzer der Tiere zu sein. Er sei über den Angriff “entsetzt und schockiert“, sagte er der hannoverschen “Neuen Presse“. Er übernehme mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln “Verantwortung für den Vorfall“. Es handele sich um ein Riesenunglück. “Ich bedauere sehr, was mit den Opfern geschehen ist.“ Nach Möglichkeit will der Rocker-Präsident “die Verletzten auch im Krankenhaus besuchen“.

Hanebuth bezeichnete die Tiere, einen deutschen und einen belgischen Schäferhund, zudem als “Schutzhunde, die in der Unterordnung und im Objektschutz ausgebildet worden sind“. Sie seien nicht darauf ausgebildet gewesen, Menschen anzufallen und zu beißen.

Die Tierrechtsorganisation Peta machte unterdessen den Halter für aggressives Verhalten von Hunden verantwortlich. “Jeder Hund, der falsch gehalten und behandelt wird, kann zu einer Gefahr für die Menschen werden“, erklärte sie mit Blick auf den Angriff der beiden Schäferhunde.

Die Polizei hatte die streunenden Tiere am Donnerstagabend in Bissendorf in der Region Hannover nahe Hanebuths Grundstück erschossen. Die Tiere hatten zuvor zwei Fußgänger, eine Autofahrerin, die ausgestiegen war, und dann auch die beiden Polizisten gebissen.

dapd

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