Handschellen klicken: "Obama"-Räuber verurteilt

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Maskiert, wie Präsident Obama: So ging der Räuber auf Streifzug.

Wien/Linz - Als US-Präsident Barack Obama maskiert hatte er zahlreiche Banken in Österreich überfallen - nun wurde ein deutscher Arbeitsloser dafür zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Die Staatsanwaltschaft legte gegen das ihr zu milde erscheinende Urteil des Landesgerichts Ried in Oberösterreich vom Mittwoch Berufung ein.

Der in Österreich als “Obama-Räuber“ bekanntgewordene 45-Jährige sei zuvor in Bayern bereits wegen neun Banküberfällen verurteilt worden, sagte der Sprecher des Landesgerichts Ried, Richter Walter Koller. Nach Jahren Gefängnis ließen ihn die deutschen Behörden auf Bewährung frei - und er schlug im Nachbarland zu. Zwischen 2008 und 2011 überfiel der Bayer sechs Geldinstitute in Oberösterreich, am 31. März dieses Jahres erwischte ihn die Polizei auf der Flucht von einem Coup.

Bei den meisten Überfällen habe er sich als Obama verkleidet, einmal soll er aber auch zu einer Maske mit dem Konterfei von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegriffen haben. Bei der Verhandlung habe der Angeklagte alle Taten gestanden und sich bei seinen Opfern entschuldigt, sagte Koller. Sein Motiv sei Geldnot gewesen. Die Strafe müsse der Mann nun grundsätzlich in Österreich verbüßen, außer er beantrage die Überstellung in ein deutsches Gefängnis.

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