Aufregung beim Marathon

Entwarnung nach Bomben-Alarm in Hamburg

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Bomben-Alarm in der Hamburger U-Bahn

Hamburg - Im Umfeld des Hamburg-Marathon hat die Polizei am Sonntag kurz nach dem Start in einem U-Bahnhof einen verdächtigen Gegenstand gefunden. Kurz darauf gab es Entwarnung.

Es handelte sich aber um einen harmlosen leeren Karton, wie die Untersuchung ergab. Der Karton hatte am Morgen kurz nach dem Start des Hamburg-Marathons bei den Behörden für Alarm gesorgt. Die betreffende Haltestelle Schlump liegt laut der Hamburger Morgenpost zwar nicht auf der Strecke des Laufs, der Verkehr an der U-Bahn-Linie, die auch an Hafen und Rathaus entlangführt, wurde jedoch unterbrochen.

Nach den tödlichen Bombenanschlägen beim Marathon in Boston waren die Sicherheitsvorkehrungen in Hamburg nicht weiter verschärft worden. Für Großveranstaltungen gilt ohnehin ein hoher Standard. Rund 400 Beamte sind im Einsatz, um Strecke und Verkehr zu überwachen. „Es ist der Lage angepasst“, sagte Hamburgs Innen- und Sportsenator Michael Neumann, der bereits am Samstag das sogenannte Zehntel über 4,2 Kilometer gelaufen war.

Marathon-Start nach Schweigeminute für Boston

Rund 15 000 Einzelläufer und 1500 Staffeln treten beim Hamburg-Marathon an.

Die 28. Auflage des Traditionsrennens steht unter dem Eindruck der Bombenanschläge beim Lauf in Boston am vergangenen Montag. Vor dem Rennen ist der drei Toten und 180 Verletzten mit einer Schweigeminute gedacht worden. Die Läufer bekundeten ihre Verbundenheit mit den Betroffenen, sie trugen gelb-grüne Armbänder mit der Aufschrift „Run for Boston“.

Rund 15 000 Einzelläufer und 1500 Staffeln hatten sich am Sonntagmorgen beim Hamburg-Marathon auf den Weg gemacht - darunter zahlreiche Prominente aus Politik, Unterhaltung und Sport. Der Start erfolgte pünktlich um 9.00 Uhr an der Hamburg-Messe. Insgesamt haben mehr als 21 000 Sportler ihre Startzusage gegeben.

dpa

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