Bundesanwaltschaft teilt mit

Messer-Attacke in Hamburger Supermarkt: Mordanklage erhoben

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Nach der Messerattacke in Barmbek

Vor mehr als drei Monaten kam es zu einer Messerstecherei in einem Hamburger Supermarkt. Jetzt steht der 26-Jährige vor Gericht.

Karlsruhe - Mehr als drei Monate nach der Messerattacke in einem Hamburger Supermarkt hat die Bundesanwaltschaft einen 26-Jährigen wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt. Die Ermittler werfen dem Palästinenser Ahmad A. vor, einen Menschen heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben, wie die Karlsruher Behörde am Freitag mitteilte.

Ahmad K. hatte Ende Juli in einem Supermarkt in Hamburg-Barmbek Kunden mit einem Messer attackiert. Ein 50-Jähriger wurde getötet, sechs weitere Menschen erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.

Anhaltspunkte für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung - etwa der Terrormiliz Islamischer Staat - oder die Beteiligung weiterer Täter sieht die Bundesanwaltschaft nicht. Aber: „Seine Taten wollte der Angeschuldigte im Kontext islamistischer Anschläge wahrgenommen und mithin als Beitrag zum weltweiten Dschihad verstanden wissen“, erklärte die Anklagebehörde. Deshalb handele es sich um „eine staatsschutzspezifische Tat von besonderer Bedeutung“.

dpa

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