Hamburger Polizei stellt 351 Kilo Kokain sicher

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Spektakulärer Coup:Die Hamburger Polizei hat 351 Kilo Kokain sichergestellt.

Hamburg - Die Polizei hat eine internationale Bande von Drogenhändlern zerschlagen, die unter einer Ladung Steine 351 Kilogramm Kokain über den Hamburger Hafen einschmuggeln wollte.

Neun Tatverdächtige aus Deutschland und Paraguay wurden festgenommen, acht Objekte durchsucht, wie die Hamburger Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Rauschgiftfahnder kamen der Bande auf die Spur, nachdem in Hongkong in einem Container 70 Kilogramm Kokain gefunden worden waren. Der Container stammte aus Hamburg. Das Rauschgift war in einer Ladung von Sandsteinen versteckt, die aus Paraguay über Argentinien nach Deutschland gebracht worden waren. Die Behörden in Hongkong verhafteten einen 19-jährigen Mann aus Paraguay, der die Sendung in Hongkong in Empfang nehmen sollte und gaben der Hamburger Polizei einen Tipp. Drei weitere Container der Lieferung waren den Angaben zufolge schon in Hamburg angekommen und noch mehr auf dem Weg.

Empfänger der Container waren ein 24-jähriger in Bolivien geborener Deutscher und ein 53-jähriger Deutscher aus Dinslaken. Die Polizei durchsuchte die Container und fand insgesamt 351 Kilo Kokain. Das Rauschgift war aufwendig in mehrere Lagen Kunststofffolie eingepackt und sah ähnlich aus wie die Sandsteine. Die Polizei tauschte das Rauschgift aus, ließ die Container aber zum Empfänger liefern. Dort schlugen die Fahnder vergangene Woche zu. Unter den Verhafteten waren auch Paraguayer.

apn

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