Bei Star-Tenor

Eklat in der Elbphilharmonie: Zuschauer verlassen empört den Saal und stören Konzert

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Skandal in der Hamburger Elbphilharmonie.

Zuschauer rufen dazwischen oder verlassen den Saal der Elbphilharmonie: Beim Konzert von Star-Tenor Jonas Kaufmann ging einiges schief.

Hamburg - Ausgerechnet an diesem Wochenende so ein Eklat: Im Januar vor zwei Jahren eröffnete Hamburgs Elbphilharmonie - am zurückliegenden Jubiläums-Wochenende verließ enttäuschtes und wütendes Publikum während des Konzerts von Klassik-Star Jonas Kaufmann den Saal. Das Nachrichtenportal stern.de berichtet über die Gründe: Ein Teil des Publikums konnte den Gesang des Tenors auf seinen Plätzen nicht hören. 

Skandal in Hamburg bei Auftritt eines Star-Tenors Jonas Kaufmann

Ein Skandal, denn die Karten für das Konzert kosteten rund 80 Euro - zudem sind Tickets für die Elbphilharmonie stark umkämpft. Beim Konzertabend sollen Zuschauer laute Zwischenrufe gemacht haben und demonstrativ ihre Plätze verlassen haben.

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Die Probleme mit der Akustik sollen angeblich an der Saalbeschaffenheit der Elbphilharmonie liegen, schreibt der Stern. Der Konzertveranstalter Burkhard Glashoff äußerte sich im Hamburger Abendblatt zu den Vorfällen. "Wir haben vollstes Verständnis für die Enttäuschung von Besuchern, die sich auf einen Abend mit Jonas Kaufmann gefreut haben und die Elbphilharmonie mit dem Gefühl verlassen haben, den Künstler nicht gut gehört zu haben“, so Burkhard. Kein Verständnis habe der Veranstalter jedoch für Zwischenrufe und demonstratives Aufstehen.

Jonas Kaufmann während eines Interviews. Bei seinem Konzert in der Elbphilharmonie waren viele Zuschauer enttäuscht.

Das Problem mit der Akustik der Elbphilharmonie sei bekannt. Der Saal in dem Konzerthaus ist wie eine Arena konzipiert. Deren besondere Architektur - so die Hoffnung der Erbauer - sollte auch Zuschauern, die hinter der Bühne sitzen, ein „optimales Hörerlebnis“ ermöglichen. Bei einem Orchesterkonzert scheint das Konzept aufzugehen - nicht aber wenn Solisten auf der Bühne singen.

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Star-Tenor will keine weiteren Auftritte in der Hamburger Elbphilharmonie 

Auch Tenor Jonas Kaufmann selbst meldete sich nach dem Vorfall zu Wort. Er kündigte an, seine zukünftigen Auftritte in der Elbphilharmonie zu überdenken. „Ich möchte jetzt nicht ‚nie wieder‘ sagen. Aber ich kann mir gut vorstellen, den nächsten Liederabend in der Laeiszhalle zu geben“, so der Tenor im Hamburger Abendblatt.

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