Lkw-Fahrer will sich in die Luft sprengen

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Polizisten eines SEK führen am Mittwoch am Autobahnrastplatz an der A99 in Vaterstetten einen Mann ab, der zuvor gedroht hatte, sich in seinem LKW in die Luft zu sprengen.

Vaterstetten - Ein 31-jähriger Mann hatte gedroht, sich an einer Raststätte im oberbayerischen Vaterstetten mit einer Handgranate in die Luft zu sprengen. Nun konnte ihn die Polizei überwältigen.

Im Führerhaus seines Sattelzuges sei jedoch kein Sprengkörper gefunden worden, sagte Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Motiv der Tat könnten berufliche Probleme sein. Der Mann hatte sich gegen 9.00 Uhr in seinem Fahrzeug verschanzt.

Die Raststätte Vaterstetten war daraufhin großräumig abgesperrt worden. Sprengstoffexperten eilten dorthin, ein Sondereinsatzkommando der Polizei, ebenso Feuerwehren und Rettungsdienste. Eigens geschulte Polizeibeamte versuchten, Kontakt zu dem Mann aufzunehmen, wie Polizeisprecher Kammerer erläuterte. Dies gelang ganz offensichtlich. Der 31-Jährige stieg aus und wurde von Beamten überwältigt. Das Motiv für die Tat war zunächst ungeklärt. “Wir haben keine Erkenntnisse, was den Mann dazu bewogen hat, eine derartige Drohung auszusprechen“, sagte ein Polizeisprecher in Ingolstadt.

Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) hatte der 31-Jährige Probleme mit seinem Arbeitgeber, einer Spedition aus dem Raum Berlin. Demnach drohte der Mann seinen Führerschein wegen einer Alkoholfahrt zu verlieren.

dpa

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