Über sechs Stunden Vollsperrung

Grasende Rehe auf Ostsee-Autobahn: Treibjagd erfolgreich abgeschlossen

+
Die A20 war am Mittwoch über sechs Stunden gesperrt, um grasende Rehe zu vertreiben.

Dummerstorf/Sanitz - Seit Monaten grasen immer wieder Rehe auf dem Randstreifen der Ostsee-Autobahn. Ursprünglich sollten sie getötet werden. Doch damit ist jetzt Schluss.

Weil vier Rehe von der A20 bei Rostock verscheucht werden mussten, ist die Autobahn am Mittwoch für sechseinhalb Stunden auf einer Länge von gut 15 Kilometern voll gesperrt gewesen. Die Rehe hatten monatelang auf dem Randstreifen gegrast und den Verkehr gefährdet. Ursprünglich sollten die Tiere erlegt werden. Dagegen war jedoch das Schweriner Umweltministerium eingeschritten.

Stattdessen legten am Mittwoch legten 18 Treiber 20 Kilometer zurück, um die vier Rehe auf freies Feld zu treiben. Arbeiter der Autobahnmeisterei flickten Löcher im Wildschutzzaun, um eine Rückkehr der Tiere zu verhindern. Nachmittags wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Eskalation: Palästinenser stoppen Kontakt zu Israel

Eskalation: Palästinenser stoppen Kontakt zu Israel

Bilder: Deutsche Frauen holen Sieg gegen Italien

Bilder: Deutsche Frauen holen Sieg gegen Italien

DFB-Frauen auf Kurs EM-Viertelfinale: 2:1 gegen Italien

DFB-Frauen auf Kurs EM-Viertelfinale: 2:1 gegen Italien

Tritt Prinz George in die Fußstapfen seines Vaters? 

Tritt Prinz George in die Fußstapfen seines Vaters? 

Meistgelesene Artikel

Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce

Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce

Abfangjäger zwingen Passagiermaschine in Stuttgart zum Landen

Abfangjäger zwingen Passagiermaschine in Stuttgart zum Landen

Mann bekommt statt Sex eine unerfreuliche Überraschung

Mann bekommt statt Sex eine unerfreuliche Überraschung

Dortmunder wirft Polizisten einen Kuss zu - und bezahlt bitter dafür

Dortmunder wirft Polizisten einen Kuss zu - und bezahlt bitter dafür

Kommentare