Gericht verschiebt Urteil im Gäfgen-Prozess

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Kindermörder Magnus Gäfgen

Frankfurt - Im Prozess um die Schadenersatzforderung des Kindermörders Magnus Gäfgen ist die Urteilsverkündung verschoben worden. Was dahinter steckt:

Organisatorische Gründe seien ausschlaggebend für den neuen Termin am 4. August gewesen, sagte ein Sprecher des Landgerichts Frankfurt am Donnerstag zur Begründung.

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Der rechtskräftig wegen Mordes an dem elf Jahre alte Bankierssohn Jakob von Metzler verurteilte Gäfgen verbüßt eine lebenslange Haftstrafe im nordhessischen Schwalmstadt. Gäfgen verlangt in dem noch laufenden Verfahren vom Land Hessen 10.000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz in unbekannter Höhe wegen angeblicher traumatischer Spätfolgen der illegalen Polizeimethoden. Im Oktober 2002 war Gäfgen hatte das Versteck des bereits getöteten Entführungsopfers offenbart, nach dem ein Beamter ihm Folter angedroht hatte..

dpa

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