Gericht prüft Absage wegen "Ossi"-Herkunft

Stuttgart - Das Arbeitsgericht Stuttgart beschäftigt sich heute mit der Frage, ob die “Ossis“ ein eigener Volksstamm sind. Anklägerin ist eine Frau, deren Bewerbung mit diesem Vermerk abgelehnt wurde.

Eine Frau aus dem Raum Stuttgart klagt, weil ihre Bewerbung für eine Stelle als Buchhalterin erfolglos war. Auf dem Lebenslauf hatte der potenzielle Arbeitgeber notiert: “(-) Ossi“ und bei einigen Berufsstationen der Frau “DDR“ ergänzt. Sie klagt nun im Rahmen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) darauf, dass dies eine Benachteiligung wegen ihrer ethnischen Herkunft sei.

Der Geschäftsführer erklärte, er habe die Frau wegen anderer Gründe nicht eingestellt. Ihre Bewerbung habe Rechtschreibfehler enthalten, sie sei für die Stelle nicht qualifiziert gewesen und habe zu weit vom Arbeitsplatz entfernt gewohnt.

dpa

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