Auffahrt verwechselt

Geisterfahrer für tödlichen Unfall verurteilt

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Der Geisterfahrer wurde den tödlichen Unfall, demn er verursacht hatte, verurteilt.

Gelsenkirchen - Ein 70-jähriger Geschäftsmann, der auf der Autobahn 52 bei Gelsenkirchen einen Unfall mit zwei Toten  verursacht hatte, hat eine Bewährungsstrafe bekommen.

Der Mann wurde für den tödlichen Frontalzusammenstoß am 30. Dezember 2012 zu 21 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Die Opfer waren zwei Lehrer aus Münster. Am Donnerstag wurde der Angeklagte wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Worte der Entschuldigung fand er im Prozess vor dem Amtsgericht Gelsenkirchen-Buer nicht.

Geisterfahrerunfall auf der A 52 - zwei Tote

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Der Angeklagte war dem Weg von Dorsten nach Gelsenkirchen. Dort wollte er einen Abendgottesdienst besuchen. Die Strecke war ihm bestens bekannt. Auch die Autobahnauffahrt in Gelsenkirchen-Hassel hatte er in seinem Leben schon Hunderte Male benutzt. Warum er an diesem Tag die Ausfahrt mit der Auffahrt verwechselt hat, bleibt daher völlig rätselhaft. Der 70-Jährige hat nach eigenen Angaben keine Erinnerung mehr an den Unfall.

dpa

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