Für den Kumpel in den Knast

Dortmund - Einen kuriosen Freundschaftsdienst hat ein 22 Jahre alter Auszubildender geleistet. Um seine Schulden bei einem Kumpel abzubauen, ging er für ihn ins Gefängnis.

Ein junger Mann hat zum Teil die Gefängnisstrafe seines Kumpels abgesessen. Der 22-jährige Azubi wurde dafür am Freitag vom Dortmunder Amtsgericht zu 300 Euro Geldstrafe verurteilt. Mit dem kuriosen Freundschaftsdienst habe er Schulden abarbeiten wollen, sagte er.

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Im November 2009 hatte er sich mit der Krankenkassenkarte seines Freundes in der Arrest-Anstalt im nordrhein-westfälischen Remscheid vorgestellt und war problemlos aufgenommen worden. Nach 8 von insgesamt 14 Tagen Jugend-Arrest musste er dann aber im Amtsgericht Brilon erscheinen, weil sein Freund dort in einem anderen Verfahren als Zeuge geladen war. Dabei flog der Schwindel auf.

dpa

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