Nach brutaler Entführung

Masken-Mann verbreitet Angst und Schrecken

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Ein Phantombild des Täters.

Potsdam - Rund um die Uhr sucht die Brandenburger Polizei seit Tagen nach einem gefährlichen Entführer. Die Einsatzgruppe „Imker“ ist mit 200 Mann im Einsatz. Der Verbrecher bleibt weiter verschwunden.

Eine Woche nach der Entführung eines Berliner Managers ist der Täter weiter auf der Flucht. Die Brandenburger Polizei setzt an diesem Freitag die Suche nach dem Verbrecher fort. Wie in den vergangenen Tagen wird eine Polizeihundertschaft das Waldstück durchkämmen, in dem der Entführer mit seinem Opfer unterwegs war. Auch ein Hubschrauber soll wieder aufsteigen. Rund 130 Hinweise zur Tat gingen bislang ein. Eine heiße Spur fehlt aber bislang.

Nach Angaben eines Polizeisprechers werden derzeit neue Ermittlungsansätze diskutiert - so eine Ausweitung der Suche nach dem Tatverdächtigen. Hoffnungen ruhen auf der Auswertung wichtiger Spuren. So untersuchen Experten eine DNA-Spur, die zum Täter gehören könnte.

Der bewaffnete Entführer wird als sehr gefährlich eingestuft. Mit dem Verbrechen wollte er ein Lösegeld erpressen. Vergangenen Freitag hatte er die Familie des Berliner Investmentmanagers in ihrem Haus in Storkow (Oder-Spree) überfallen und sein Opfer entführt. Der Mann konnte sich am Sonntag selbst befreien. Das 51 Jahre alte Opfer und seine Familie stehen seither unter besonderem Polizeischutz.

In der Einsatzgruppe „Imker“ - benannt nach der Maskierung des Entführers, die einer Imkerhaube ähnelte - sind 200 Beamte aktiv.

dpa

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