Fast 17 Millionen Menschen 2008 im Krankenhaus behandelt

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Gestiegen ist 2008 in der Bundesrepublik die Zahl der Menschen, die in Krankenhäusern behandelt wurden.

Wiesbaden - Fast 17 Millionen Menschen haben sich 2008 in deutschen Krankenhäusern fast 42 Millionen Operationen und medizinischen Behandlungen unterzogen. Die Zahl der Patienten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent.

5,2 Prozent mehr Maßnahmen als 2007 wurden von den Mitarbeitern der Kliniken an den Patienten durchgeführt, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Nicht enthalten sind in diesen Zahlen Behandlungen in psychiatrischen und besonderen Einrichtungen.

Von den rund 16,9 Millionen Menschen, die 2008 im Krankenhaus behandelt wurden, waren 7,849 Millionen Männer und 9,074 Millionen Frauen, wie Sabine Nemitz vom Statistischen Bundesamt auf Anfrage der Nachrichtenagentur AP sagte. Die jeweiligen Anteile lagen damit unverändert bei rund 46 Prozent Männern und rund 54 Prozent Frauen.

Die häufigste Behandlung, bezogen auf die abgerechneten Fallpauschalen, war 2008 die Versorgung gesunder Neugeborener (535.900). An zweiter Stelle folgte die Behandlung von Entzündungen der Speiseröhre oder des Magen-Darmtraktes sowie anderer Krankheiten der Verdauungsorgane mit 421.400 Fällen.

Ebenfalls noch sehr häufig waren Entbindungen ohne komplizierte Diagnose (339.500). Ein Drittel der insgesamt 41,8 Millionen durchgeführten Maßnahmen waren den Angaben zufolge Operationen (13,7 Millionen), gefolgt von nicht-operativen Maßnahmen (11,4 Millionen) und diagnostischen Maßnahmen (8,8 Millionen). Der Rest verteilte sich auf bildgebende Diagnostik (6,2 Millionen), ergänzende Maßnahmen wie zum Beispiel die Versorgung eines Neugeborenen (1,4 Millionen) sowie die Verabreichung von Medikamenten (0,3 Millionen).

Die häufigsten Operationen bei Frauen standen im Zusammenhang mit Entbindungen, nämlich Rekonstruktionen weiblicher Geschlechtsorgane nach Dammriss (241.622) und Kaiserschnitte (167.555), gefolgt von Operationen am Darm (162.376). Bei Männern waren Leistenbrüche (rund 157.732), arthroskopische OPs am Gelenkknorpel und an den Menisken (140.095) sowie die sogenannte chirurgische Wundtoilette und Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut und Unterhaut (131.569) am verbreitetsten.

AP

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