Nach Familiendrama in Neuss

Todesschütze immer noch auf der Flucht

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Mit diesem Foto fahndet die Polizei nach dem flüchtigen Familienvater aus Neuss. Er steht unter dringendem Verdacht, seine Frau und seine Kinder getötet zu haben.

Neuss - Der Familienvater aus Neuss, der verdächtigt wird, seine Frau und zwei Kinder erschossen zu haben, ist immer noch auf der Flucht. Inzwischen fahndet die Polizei auch international nach ihm.

Nach dem tödlichen Blutbad in Neuss fahnden die Ermittler europaweit nach dem verdächtigen Familienvater. Der Aufenthaltsort des 35 Jahre alten Mannes, der seine Frau und zwei Kinder erschossen haben soll, liegt weiter völlig im Dunkeln. „Wir wissen nicht, wo er ist“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Bislnag seien mehr als 50 Hinweise zu seinem Aufenthaltsort eingegangen - alle aus Nordrhein-Westfalen. Diese würden nun überprüft. Es sei aber unklar, ob darunter eine heiße Spur sei.

Der Verdächtige wird bundes- und europaweit mit Haftbefehl wegen dreifachen Totschlags gesucht. Die Mordkommission habe weitere Spuren am Tatort ausgewertet, sagte der Polizeisprecher. Die Tatwaffe bleibe aber verschwunden. Es sei davon auszugehen, dass der Mann mit einer Schusswaffe auf der Flucht sei. Sein Motiv könnte nach erster Einschätzung die Trennungsabsicht seiner Frau gewesen sein.

Familiendrama: Mutter und Kinder tot

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Die Leichen der Mutter und der beiden Kinder im alter von vier und waren am Montagabend in der Wohnung der Familie entdeckt worden. Angehörige hatten die Familie am Abend dort treffen wollen. Weil die als zuverlässig bekannte Mutter nicht die Tür öffnete, alarmierten sie die Polizei.

Der Familienvater soll die 26-Jährige in der Vergangenheit geschlagen haben. Er soll auch wegen häuslicher Gewalt mehrmals der Wohnung verwiesen worden sein, wie der Sprecher sagte. „Die Kinder waren nie Ziel von irgendwelcher Gewalt.“ Ein Sprecher der Stadt Neuss bestätigte, dass die Familie dem Jugendamt bekannt war. Details wollte er nicht nennen. Der Polizei zufolge war der 35-Jährige in der Vergangenheit auch außerhalb der Familie bereits mit Körperverletzungsdelikten in Erscheinung getreten.

Für Hinweise auf den Aufenthaltsort hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 1.500 Euro ausgesetzt. Der 35-Jährige ist der Beschreibung zufolge 1,66 Meter groß und schlank. Als er zum letzten Mal gesehen wurde, trug er ein rötliches Hemd und eine kakifarbene Dreiviertelhose.

dapd

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