Fall Pascal: Polizei plant weitere Befragungen

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Im Fall des vor neun Jahre verschwundenen Jungen Pascal aus Saarbrücken hat die frühere Hauptverdächtige zwei Männer als mögliche Täter genannt.

Saarbrücken - Im Fall des vor neun Jahre verschwundenen Jungen Pascal aus Saarbrücken hat die frühere Hauptverdächtige zwei Männer als mögliche Täter genannt. Jetzt plant die Polizei weitere Befragungen.

Die Polizei will die Männer nun noch einmal befragen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Sie sollen mit den Aussagen der Frau konfrontiert werden. Der Sprecher betonte aber, die Männer seien bei früheren Ermittlungen schon einmal überprüft worden. Es habe sich damals kein Tatverdacht gegen sie ergeben. “Es gibt also nichts grundsätzlich Neues.“

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Nach dem Verschwinden des damals fünf Jahre alten Jungen mussten sich zwölf Angeklagte vor Gericht verantworten - zu ihnen zählte die Frau, die jetzt die neue Aussage machte. Die Angeklagten stammten aus dem Umfeld der Saarbrücker Bierkneipe “Tosa-Klause“, was laut Polizei auch für die jetzt benannten Männer gilt. Die Staatsanwaltschaft hatte den Angeklagten vorgeworfen, den Jungen in der Kneipe vergewaltigt und dann getötet zu haben. Der spektakuläre Indizienprozess endete 2007 schließlich mit Freisprüchen für die Angeklagten.

Der Polizeisprecher sagte, die Frau habe außerdem einen Ort genannt, wo die Leiche des Jungen versteckt sein könnte. Auch dieser Ort sei allerdings schon einmal überprüft worden. “Dort wurde jeder Stein umgedreht und nichts gefunden.“

dpa

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