Zugverkehr eingestellt

Explosiver Gas-Waggon entgleist in Düsseldorf

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Feuerwehrmänner untersuchen in Düsseldorf den entgleisten Gas-Waggon

Düsseldorf - Ein Eisenbahnwaggon mit 50 Tonnen brennbarem Gas entgleist - zwischen Düsseldorf und Duisburg geht nichts mehr. Niemand kommt zu Schaden, doch die Umgebung wird gesperrt.

Ein mit brennbarem Gas beladener Eisenbahnwagen ist im Norden Düsseldorfs entgleist und umgestürzt. Von dem Inhalt des Kesselwaggons - 50 Tonnen Propylen - trat nach Angaben der Feuerwehr nichts aus, es kam auch niemand zu Schaden. Aus Sicherheitsgründen wurden die neben der Unfallstelle verlaufenden Fernbahngleise jedoch gesperrt. Auf einer der wichtigsten Verbindungen zwischen Rheinland und Ruhrgebiet ging bis in den Abend hinein nichts mehr.

Die Feuerwehr beriet sich mit Experten eines Chemiebetriebs und der Bahn. Bis zum Abend war noch nicht entschieden, wie und wann der umgestürzte Waggon wieder aufs Gleis gehoben wird und ob zuvor das Gas umgepumpt werden muss. Wenn Propylen austritt, sinkt es zu Boden. An der Luft entsteht dann nach Darstellung der Feuerwehr eine hohe Brand- und Explosionsgefahr.

Warum insgesamt drei Kesselwagen des Güterzuges entgleisten, blieb zunächst ungeklärt. Die Deutsche Bahn, die darauf hinwies, dass die entgleisten Waggons nicht zu einem ihrer Züge gehören, leitete den Fernverkehr um. Im Nahverkehr konnten S-Bahn-Verbindungen nicht bis zum Ziel fahren, eine Linie wurde völlig eingestellt. Die Dauer der Streckensperrung ließ sich zunächst nicht absehen.

dpa

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