Ex-Anstaltsleiter warnt: Heckhoff schießt im Notfall

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Der ehemalige Anstaltsleiter eines Aachener Ausbrechers warnt, Heckhoff schieße schnell.

Aachen - Der aus der Aachener Justizvollzugsanstalt geflüchtete Schwerverbrecher Michael Heckhoff gilt als Mann, der im Notfall schnell schießt: „ Der hat nichts zu verlieren“.

“Wenn er sich angegriffen fühlt und eine Schusswaffe hat, dann wird er von dieser Waffe wahrscheinlich Gebrauch machen“, sagte der frühere Leiter der JVA Werl, Klaus Koepsel, am Freitag dem Audiodienst der dpa. Heckhoff war 1992 in Werl an einer Geiselnahme beteiligt. Die Kidnapper hatten zwei Geiseln mit Benzin übergossen, das sie im Moment des Zugriffs anzündeten.

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Der heute 50-jährige Heckhoff habe nicht eingesehen, dass er sein Leben hinter Gittern verbringen müsse. “Angepasst war er durchaus, wenn er irgendwie Vorteile daraus schinden wollte.“ Im Umgang mit Beamten sei er nicht aggressiv gewesen. Aber “draußen“ werde er wahrscheinlich von der Schusswaffe Gebrauch machen, wenn ihn jemand angreifen. “Der hat nichts zu verlieren.“

dpa

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