Es ging um 90.000 Euro Schadenersatz

Keine Entschädigung für Loveparade-Feuerwehrmann

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Bei dem Technofestival bildete sich im Juli 2010 ein tödliches Gedränge, 21 Menschen starben, mehr als 500 wurden verletzt.

Duisburg - Mehr als fünf Jahre nach seinem Einsatz bei der Loveparade-Tragödie in Duisburg ist ein Feuerwehrmann mit seiner Klage auf Entschädigung gescheitert.

Das teilte das Landgericht Duisburg am Montag mit. Bei dem Techno-Festival waren 21 Menschen im Gedränge ums Leben gekommen, mehr als 500 wurden verletzt.

Der 53 Jahre alte Feuerwehrmann erlitt nach eigenen Worten bei dem Einsatz eine posttraumatische Belastungsstörung. Er wollte im ersten Zivilverfahren zu der Tragödie 90 000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld vom Land und vom Veranstalter erstreiten. Neben dem Antrag des Feuerwehrmannes sind sieben weitere Zivilklagen in Sachen Loveparade anhängig.

Bei der strafrechtlichen Aufarbeitung prüft das Landgericht noch, ob es die Anklage gegen zehn Mitarbeiter der Stadt Duisburg und des Veranstalters zulässt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor.

dpa

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