Ermittlungen gegen 500 Atomkraftgegner

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Mehrere Protestaktionen sind geplant

Lüneburg - Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat fast 500 Ermittlungsverfahren gegen Gegner des Atommülltransports nach Gorleben eingeleitet.

Der Aufruf zum massenhaften Entfernen von Steinen aus dem Gleisbett entlang der Castor-Route sei eine Straftat, sagte Oberstaatsanwalt Roland Kazimierski am Freitag. Mehr als 300 Menschen und mehrere Gruppen hätten bereits den Aufruf der Kampagne “Castor schottern“ im Internet unterzeichnet.

Gegen diese und die Verantwortlichen der verschiedenen Gruppierungen werde nun ermittelt, sagte Kazimierski. “Die öffentliche Aufforderung zu Straftaten ist selbst für den Fall, dass sie ohne Erfolg bleibt, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bedroht.“

dpa

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