Erdrutsch-Drama: Drei Vermisste offenbar tot

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Am Unglücksort bestehe weiter Erdrutschgefahr.

Nachterstedt - Zwei Tage nach dem Erdrutsch in Nachterstedt (Sachsen-Anhalt) gibt es keine Hoffnung mehr, dass die drei vermissten Bewohner noch am Leben sind.

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Die ganze Nacht über wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera des Technischen Hilfswerks nach den Bewohnern gesucht. “Im Wasser konnten keinen lebenden Personen geortet werden“, sagte Ursula Rothe, Sprecherin der Kreisverwaltung des Salzlandkreises, am Morgen der dpa.

Die drei Menschen im Alter von 48, 50 und 51 Jahren waren am Samstag vermutlich schlafend mit ihrem Doppelhaus in die Tiefe in einen Bergbausee gerissen worden. Am Unglücksort bestehe weiter Erdrutschgefahr, hieß es am Morgen.

Erdrutsch: Haus in See versunken

Erdrutsch: Haus in See versunken
Nach einem gewaltigen Erdrutsch in Nachterstedt im östlichen Harzvorland ist ein Haus mit vermutlich drei Bewohnern in einem See versunken. © dpa
Erdrutsch: Haus in See versunken
In dem Gebiet hatte es in der Nacht geregnet, aber nicht so heftig, dass der Niederschlag als Grund für das verheerende Unglück angenommen wird. © dpa
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Schaulustige an dem See. © dpa
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Blick auf die Unglücksstelle. © dpa
Erdrutsch: Haus in See versunken
Das Ausflugsschiff "Seelandperle" am Concordiasee liegt teilweise an Land. Das Schiff wurde durch eine große Flutwelle an Land geschoben. Verusacher war der Erdrutsch © dpa
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Polizei und Kreisverwaltung vermuteten einen Zusammenhang mit der früheren Braunkohleförderung. © dpa
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Bei dem Gewässer - dem Concordia-See - handelt es sich um einen Tagebausee, der nach dem Abbau von Braunkohle geflutet wird. © dpa
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Die Behörden sperren das Unglücksgebiet ab © dpa
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Das Doppelhaus stand rund 120 Meter vom Seeufer entfernt. © dpa
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Weil weitere Erdrutsche befürchtet wurden, konnten zunächst keine Rettungskräfte zu den komplett vom Wasser bedeckten Haustrümmern vordringen. © dpa
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Bei dem Unglück rutschte den Angaben zufolge eine Fläche auf einer Länge von rund 350 Metern ab, auch eine Straße versank. © dpa
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Die Straßen zum Unglücksort waren auch am Tag nach dem Erdrutsch gesperrt. © AP
Erdrutsch: Haus in See versunken
Fassungslosigkeit unter den Anwohnern © AP
Erdrutsch: Haus in See versunken
Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, besuchte das Unglücksgebiet am Sonntag © AP
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Er wollte sich vor Ort ein Bild über die Lage machen. © AP
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Böhmer zeigte sich betroffen. © AP
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Hier sehen Sie noch einige Luftaufnahmen, die das ganze Ausmaß des Unglücks zeigen. © dpa
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Nach Angaben des Landkreises soll nun ein Pionierbataillon prüfen, ob die Unglückstelle von der Seeseite her erreichbar sein könnte. In der Nacht zum Montag gab es keine weiteren Erdabbrüche.

Am Sonntagabend hatten Anwohner persönliche Dinge aus ihren gesperrten Häusern holen können. Unter Begleitung von Rettungskräften durften sie für eine halbe Stunde um erstmals seit dem Unglück von Samstagmorgen ihre einsturzgefährdeten Häuser wieder betreten. Gegen 21.30 Uhr kehrten die Anwohner mit Kisten und Säcken bepackt wieder auf sicheres Gelände zurück. Der Erdrutsch hat in Nachterstedt zwei Häuser mehr als 100 Meter in die Tiefe gerissen und drei Menschen begraben.

Wegen der Gefahr weiterer Erdrutsche mussten 44 Menschen ihre Häuser verlassen. Diese sind auf unabsehbare Zeit - möglicherweise nie wieder - unbewohnbar. Der nahe liegende Concordiasee entstand durch die Flutung des früheren Bergbaulochs und wird als Erholungsgebiet genutzt.

dpa/ap

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