Entwarnung in Aachener JVA

Aachen - Entwarnung nach einem neuen Zwischenfall im Aachener Gefängnis: Der Hinweis auf eine scharfe Waffe hat sich nicht bestätigt. “Es ist nichts gefunden worden“, sagte JVA-Leiterin Reina Blikslager

Bei der großangelegten Suche mit Hunden und Metalldetektoren waren 150 Beamte im Einsatz. Ein “Informant“ hatte den Hinweis auf die scharfe Waffe gegeben. Die Polizei suchte nach der Schusswaffe in Freistundenhof, in der Sporthalle und auf dem Sportplatz. “Wir haben den Hinweis sehr ernst genommen“, sagte Blikslager.

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Die JVA habe Amtshilfe von der Polizei gefordert, weil das Gelände so groß sei. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. “Zu dem Informanten machen wir keine Angaben“, sagte Blikslager. Die JVA stand wegen des spektakulären Ausbruchs der beiden Schwerverbrecher Michael Heckhoff und Peter Paul Michalski im November 2009 im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. In dem Aachener Gefängnis sitzen etwa 780 Gefangene ein, darunter zu lebenslanger Haft Verurteilte und Sicherungsverwahrte. 

dpa

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