Tod von Elch "Knutschi" bleibt Mysterium

+
Elch „Knutschi“ war wochenlang in Nordhessen unterwegs.

Gießen - Die Todesursache von Elchbulle “Knutschi“ wird vermutlich nie geklärt. Der 320 Kilogramm schwere Elch war wochenlang durch die Wälder Nordhessens gewandert.

Eine Virusinfektion, Schwellungen im Mund- und Rachenraum oder eine Muskeldegeneration als Folge von Stress nannte Prof. Manfred Reinacher vom Institut für Veterinär-Pathologie der Universität Gießen am Donnerstag als mögliche Gründe für den Tod des jungen Elchs, der wochenlang durch Nordhessen gewandert war.

Die schrägsten Tiere der Welt

Die schrägsten Tiere der Welt

Weil der 320 Kilogramm schwere Bulle der Autobahn gefährlich nahe kam, war “Knutschi“ Ende September betäubt und in den Reinhardswald bei Kassel gebracht worden. Wenige Tage später wurde das Tier ohne äußere Verletzungen tot aufgefunden.

Die schwere Muskelerkrankung könne durch Stress bei der Narkose und die Umsiedlung “Knutschis“ ausgelöst worden sei, sagte Reinacher. Alleinige Todesursache sei die sogenannten Myopathie aber nicht. Möglich sei auch ein Zusammenwirken der drei Befunde. “Ich kann nicht sagen, welche der möglichen Todesursachen die wahrscheinlichste ist“, betonte Reinacher bei der Vorstellung der abschließenden Obduktionsergebnisse in Gießen. “Sicher ist aber, dass es kein plötzlicher Tod war.“

Rund dreieinhalb Wochen lang hatten die Gießener Veterinäre sowie fünf weitere Labore Organ- und Gewebeproben des Tieres untersucht. “Knutschi“ war am 14. September bei Sontra im Werra-Meißner-Kreis erstmals in Hessen gesehen worden. Vermutlich kam der Jungbulle aus Osteuropa und war zuvor durch Sachsen und Thüringen gewandert.

dpa

Spektakuläre Rutschen auf Kreuzfahrtschiffen

Spektakuläre Rutschen auf Kreuzfahrtschiffen

Kreta, Korfu, Kos: Welche griechische Insel passt zu mir?

Kreta, Korfu, Kos: Welche griechische Insel passt zu mir?

Eine Flusskreuzfahrt auf der Donau

Eine Flusskreuzfahrt auf der Donau

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Polizei nach Manchester-Anschlag: Abedi hatte Hintermänner

Meistgelesene Artikel

Schlauch platzt! Autos statt Fahrbahn markiert 

Schlauch platzt! Autos statt Fahrbahn markiert 

Mutter und Tochter seit zwei Jahren vermisst: Neue Spur

Mutter und Tochter seit zwei Jahren vermisst: Neue Spur

Mann schlägt Spinne tot - plötzlich steht die Polizei vor der Tür

Mann schlägt Spinne tot - plötzlich steht die Polizei vor der Tür

Einbrecher erlebt unangenehme Überraschung bei Handyklau

Einbrecher erlebt unangenehme Überraschung bei Handyklau

Kommentare