"Einsame Leiche": Angehörige wollen Toten nicht zurück

Wien - In Österreichs Medien ist bereits von der “einsamen Leiche“ die Rede: Ein toter Deutscher liegt seit etwa sechs Wochen in der Pathologie in Klagenfurt, weil ihn niemand haben will.

Die Angehörigen des Toten aus Schleswig-Holstein hätten sich gegen die Überstellung in die Heimat gewehrt, weil der Mann hoch verschuldet war, berichtete der ORF am Dienstag. Wer sich dann um die Bestattung kümmern muss, ist unklar - zur Not will aber die Gemeinde Techelsberg in Kärnten einspringen.

Auf einem Rastplatz in Techelsberg war der 40 Jahre alte Lastwagenfahrer Ende November tot entdeckt worden. Eine Obduktion der Leiche ergab, dass der Deutsche eines natürlichen Todes gestorben war. Die Behörden machten den Vater des Mannes ausfindig, der aber kein Interesse an der Bestattung seines Sohnes hatte.

Es habe wohl auch Kontakt mit anderen Angehörigen gegeben, sagte ein Sprecher der Bestattung Kärnten. Keiner wolle aber etwas mit dem Fall zu tun haben. Die Bedenken der Angehörigen seien, dass sie mit den Schulden des Mannes in Verbindung gebracht werden, wenn sie ihn begraben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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