Ehemann verurteilt - Staatsrichterin tritt zurück

Wiesbaden - Die hessische Staatsrichterin Karin Wolski ist nach der Verurteilung ihres Ehemannes wegen Steuerhinterziehung von ihrem Amt zurückgetreten.

Sie wolle weiteren Schaden vom Hessischen Staatsgerichtshof abwenden, erklärte die der CDU angehörende Juristin am Freitag in Neu-Isenburg bei Frankfurt. Wolskis Ehemann Michael war am selben Tag vom Landgericht Darmstadt zu zwei Jahren und zehn Monaten wegen der Hinterziehung von 1,1 Millionen Euro Steuern verurteilt worden. Von dem Ertrag habe auch die Richterin profitiert, hatte das Gericht festgestellt.

Karin Wolski beharrte darauf, dass ihr von den zuständigen Stellen nach sorgfältiger Prüfung zu keinem Zeitpunkt ein Vorwurf gemacht worden sei. “Ich gehe daher mit erhobenem Haupt und in dem Wissen, mein Amt entsprechend meinem Amtseid gerecht verwaltet und die Verfassung getreulich gewahrt zu haben“, heißt es in der schriftlichen Erklärung der 59-Jährigen.

dpa

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