Junge Ärztin soll Ehemann (85) tot gespritzt haben

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Die Angeklagte Lydia H. (M) betritt am Mittwoch (07.12.20011) in Begleitung einer Justizbeamtin und ihres Anwalts Reinhard Georg Birkenstock den Gerichtssaal in Aachen.

Aachen - Während er schlief, soll eine 35-jährige Ärztin aus Aachen ihrem 50 Jahre älteren Mann eine tödliche Dosis Morphin gespritzt haben. Die Frau soll aus Angst vor einer Enterbung gehandelt haben.

Zum Zeitpunkt der Tat im Februar habe die Ärztin seit einem Jahr mit einem Mann in Ulm ein Verhältnis gehabt und habe dorthin ziehen wollen, stellte die Staatsanwaltschaft zum Prozessauftakt am Mittwoch am Landgericht Aachen fest. Aus Angst vor Enterbung und aus Habgier habe sie ihrem 85-jährigen Mann in der Nacht eine tödliche Dosis Morphin gespritzt. Die Tat lasse eine besondere Schwere der Schuld erkennen.

Die Angeklagte will sich in dem Prozess nicht äußern. Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der 85-Jährige seine Frau beim Studium und auch danach finanziell unterstützt.

dpa

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