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Elke Büdenbender ist die Ehefrau von Frank-Walter Steinmeier – Infos zur First Lady

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Von: Leonard von Steuber

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Die Ehefrau Steinmeiers Elke Büdenbender liegt das Wohl von Kindern und Jugendlichen am Herzen. So unterstützt sie als Schirmherrin mehrere Organisationen.

Hamburg – Elke Büdenbender ist die deutsche First Lady. Bekannt ist sie als Ehefrau von dem derzeitigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeiers. Doch sie ist nicht nur an der Seite Steinmeiers. Seit über zwanzig Jahren ist sie als Richterin im Verwaltungsgericht tätig. Und nicht nur das, sie engagiert sich ehrenamtlich bei UNICEF und ist Schirmherrin.

Lebenslauf von Deutschlands First Lady Elke Büdenbender

Elke Büdenbender ist seit 1995 mit dem derzeitigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier verheiratet. Mit ihm hat sie eine Tochter, Merit Steinmeier. Elke Büdenbender wurde am 14. Januar 1962 in Siegen-Weidenau geboren. Sie studierte bis 1978 am Gymnasium Siegen und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Industriekauffrau in einem Maschinenbauunternehmen in Siegen. Im Jahr 1982 studierte sie an der Akademie Siegerland in Siegen und arbeitete anschließend als Sachbearbeiterin in einem Logistikunternehmen.

Ab 1985 studierte sie Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen und legte 1991 ihr erstes juristisches Staatsexamen ab. Seit 1987 ist sie studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für öffentliches Recht von Professor Brun-Otto Bryde. 1994 absolvierte sie ihr Referendariat am Landgericht Hannover und legte ihr zweites juristisches Staatsexamen ab. Anschließend war Frau Büdenbender als Richterin am Verwaltungsgericht Hannover tätig. Seit 2000 ist sie Richterin am Verwaltungsgericht Berlin, sie ist zurzeit aber nicht in ihrem Beruf tätig.

Schirmherrin UNICEF Deutschland

Als Schirmherrin ist Steinmeiers Ehefrau Elke Büdenbender die „Chief Volunteer“ der rund 8.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter von UNICEF Deutschland: Sie vertritt die Anliegen von UNICEF in der Öffentlichkeit, sensibilisiert für die Rechte gefährdeter Kinder und stärkt ehrenamtliches Engagement. Als Schirmherrin hat sie den besonderen Auftrag, das Gesicht und die erste Repräsentantin der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die einen so bedeutenden Beitrag zur Arbeit von UNICEF in Deutschland geleistet haben, zu sein. Die UNICEF setzt sich seit 1953 für Kinder in Not ein.

Es ist eine der entwicklungspolitischen Organisationen der Vereinten Nationen. Es wurde am 11. Dezember 1946 gegründet, ursprünglich um Kindern im Europa der Nachkriegszeit zu helfen. Heute arbeiten Kinderhilfswerke vor allem in Entwicklungsländern und unterstützen Kinder und Mütter in rund 190 Ländern in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung und Bildung sowie humanitäre Hilfe in Notlagen. Sie setzt sich auch auf politischer Ebene dafür ein, etwa gegen den Einsatz von Kindersoldaten oder den Schutz von Flüchtlingen. Die Organisation setzt sich für die weltweite Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein.

Mit der Initiative Klischeefrei für eine vielfältige Berufswahl

Elke Büdenbender unterstützt als Schirmherrin die Initiative Klischeefrei. Die Allianz zwischen Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung setzt sich für den Abbau von Geschlechterstereotypen zur Berufsorientierung ein. Die Initiative möchte jungen Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben unterstützen. Dazu gehört, ihre praktischen Talente und Interessen zu fördern, sie zu ermutigen, gängige Rollenklischees kritisch zu hinterfragen und den Blick für unterschiedliche Ausbildungswege und Karrieren zu öffnen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender stehen auf einer Terrasse vom Kloster Strahov.
Elke Büdenbender neben ihrem Mann Frank Walter Steinmeier © Bernd von Jutrczenka

Auf den Ausbildungs- und Arbeitsmärkten gibt es in vielen Branchen nach wie vor starke geschlechtsspezifische Unterschiede und Männer und Frauen wählen nach diesen Stereotypen ihren Beruf. Kfz-Mechatroniker in Kfz-Werkstätten können ebenso infrage gestellt werden wie Erzieher in Kindertagesstätten, wenn ihr Umfeld ihrem Job aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Meinung nach nicht zutraut. Diese und andere Situationen führen dazu, dass viele junge Menschen ihre Berufswahl auf die wenigen Berufe beschränken, die sie für ausreichend halten. Die Klischeefrei-Initiative will mit diesen Klischees bei der Berufs- oder Studienwahl brechen. Jugendliche und junge Erwachsene sollten Berufsentscheidungen primär nach ihren Talenten und Fähigkeiten treffen – keine Klischees.

Bei der 17. Bundesversammlung am 13. Februar 2022 stimmte eine große Mehrheit der Wahlberechtigten für Büdenbenders Ehemann Steinmeier. Damit ist sie für weitere 5 Jahre die First-Lady und unterstützt den Bundespräsidenten in seinen Aufgaben. *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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