Duisburg: Twitter-Lob für Krafts Trauerrede

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Bekam viel Lob für ihre Rede: Hannelore Kraft

Duisburg - Tausende Internetnutzer haben die Gedenkfeier für die Loveparade-Opfer am Samstag in sozialen Netzwerken begleitet.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter erntete die nordrhein- westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft viel Lob für ihre Rede. Das Schweigen von Bundespräsident Christian Wulff störte manche Kommentatoren.

Bilder der Gedenkfeier

Gedenken an die Opfer der Loveparade

Gedenken an die Opfer der Loveparade: Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck zündet Kerzen für die Opfer an © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hielt eine bewegende Rede © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU, l), Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, 2.v.l.), Bundespräsident Christian Wulff (2.v.r.), seine Frau Bettina (M) und die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) nehmen unter anderem an der Trauerfeier teil. © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Der Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck (r), drückt vor der Salvatorkirche in Duisburg Angehörigen der Opfer der Loveparade-Katastrophe die Hand © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Der nordrhein-westfälische Innenministe Ralf Jäger (SPD, M) und seine Frau (l) © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Der Bundestagsfraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin, und Barbara Steffens (Güne), nordrhein-westfälische Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter auf dem Weg zur Trauerfeier © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW, Karl-Josef Laumann © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Fritz Pleitgen (M), Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr.2010 GmbH, und Oliver Scheytt (vorn), Geschäftsführer der Ruhr.2010 GmbH © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Der Vorsitzende der Linke-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen Wolfgang Zimmermann (l) und die Bundesvorsitzende der Linken Gesine Lötzsch © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Ingeborg Bongardt von der Angehörigenbetreuung der Loveparade-Katastrophe © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade: Ingeborg Bongardt zündet Kerzen für die Opfer an © dpa
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa
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Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
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Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP
Gedenken an die Opfer der Loveparade © dpa/AP

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Authentische Rede von Hannelore Kraft. Bei Politikern eher selten!“, lobte ein Twitter-Nutzer. “Hannelore Kraft hat bei der Trauerfeier die passenden Worte gesagt, zu denen andere unfähig waren. Danke!“, schrieb ein anderer. Die SPD-Politikerin habe Worte gefunden, “die Eindruck hinterlassen“. Ein Twitterer meint sogar: “Mit dieser Rede ist Hannelore Kraft endgültig Ministerpräsidentin von NRW geworden“.

Doch nicht alle waren mit ihrer Wortwahl einverstanden: “Hat man seine Zukunft nicht immer vor sich?! Trauerrede hin oder her: Phrasen helfen niemandem, Frau Kraft!“

Die Atmosphäre des Gottesdienstes in der Salvatorkirche empfanden viele Nutzer als angemessen: “Sehr bewegende Trauerfeier in Duisburg“, lautete ein Eintrag, ein anderer: “Die Trauerfeier war sehr schön...Bin sehr traurig“. Ein Twitterer schien erleichtert darüber, dass der große Menschenauflauf im Duisburger Stadion ausblieb: “Keine Massentrauer im MSV-Fußballstadion. Nur 2600 Trauernde. Danke!“ Laut Polizei waren gar nur 1500 Besucher im Stadion.

Die Massenpanik bei der Loveparade

Bilder: Massenpanik auf der Loveparade

Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © ap
Loveparade
Viele Besucher der Loveparade können noch gar nicht fassen, was gerade passiert ist. © ap
Loveparade
In diesem Tunnel... © ap
Loveparade
...trafen die Besucher, die das Gelände verließen, auf die,... © dpa
Loveparade
...die gerade angekommen waren, um mitzufeiern. © dpa
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © ap
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © ap
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © ap
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © ap
Loveparade
Teilnehmer der Loveparade kümmern sich um einen kollabierten Mann. © ap
Loveparade
Eine verletzte Frau wird auf einer Bahre abtransportiert. © dpa
Loveparade
Ein Krankenwagen vor einem Sanitätszelt am Rande des Festgeländes. © dpa
Loveparade
Am Rand des Geländes stehen Krankenwagen und Sanitätszelte. © dpa
Loveparade
Rettungshubschrauber landeten auf der Autobahnbrücke. © dpa
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © ap
Loveparade
Teilnehmer der Loveparade kümmern sich um Verletzte. © ap
Loveparade
Menschen stehen unter Schock, brechen weinend zusammen. © ap
Loveparade
Teilnehmer der Loveparade versuchen, das abgesperrte Festival-Gelände zu verlassen. © ap
Loveparade
Teilnehmer der Loveparade versuchen, das abgesperrte Festival-Gelände zu verlassen. © ap
Loveparade
Teilnehmer der Loveparade versuchen, das abgesperrte Festival-Gelände zu verlassen. © ap
Loveparade
Teilnehmer der Loveparade versuchen, das abgesperrte Festival-Gelände zu verlassen. © ap
Loveparade
Teilnehmer der Loveparade versuchen, das abgesperrte Festival-Gelände zu verlassen. © ap
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © dpa
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © ap
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © dpa
Loveparade
Hilfskräfte versorgen die zahlreichen Verletzten. © dpa
Loveparade
Die Toten wurden mit Laken abgedeckt. © dpa

Dass Bundespräsident Christian Wulff (CDU) still trauern und nicht das Wort ergreifen wollte, erschloss sich nicht allen Twitter- Nutzern: “Wulff sagt nichts bei der Trauerfeier in Duisburg zur Loveparade. Für mich ist das nicht nachvollziehbar“. Wulff habe nichts gesagt, “weil er nichts zu sagen hat“, lautete ein weiterer Eintrag.

Für wütende Kommentare sorgte das Fernbleiben von Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU), der seit Tagen unter Beschuss steht: “Sehe ich das richtig, dass Merkel, Wulff und Kraft bei dem Gottesdienst dabei sind, aber Sauerland nicht??? Was ist das denn für ein Witz?!“

Krafts Versprechen, man werde “Antworten finden“, kam bei den Twitter-Nutzern überwiegend gut an. Die Verantwortlichen sollten “ihre Schuld büßen“, lautete eine Forderung. “Für mich ist (Veranstalter Rainer) Schaller der Verantwortliche für das Desaster“, erklärt ein Nutzer. Andere warten weiter auf den Rücktritt des Oberbürgermeisters: “Am Montag twitterte ich, dass Sauerland noch maximal 72 Stunden im Amt bleibt. Ich habe mich leider geirrt.“

dpa

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